Bild folgtKI-generierte IllustrationHoplodrina blanda
Auch bekannt als: Graubraune Staubeule
An ihren unauffälligen, hellbraun bis graubraun gemusterten Vorderflügeln lässt sich die Hellbraune Staubbeule (Hoplodrina blanda) sofort erkennen. Dieser mittelgroße Nachtfalter ist mit einer Körpermasse von etwa 0,034 Gramm ein eher leichtgewichtiges Mitglied deiner Gartenfauna. Du kannst die Falter von Mai bis September beobachten, wie sie in der Dämmerung nach Nahrung suchen. Sie besuchen dabei gerne heimische Wildblumen wie den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) oder die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea). Da die Art polyphag (auf keine bestimmte Pflanzenfamilie spezialisiert) ist, sind ihre Raupen recht genügsam. Sie ernähren sich von verschiedenen bodennahen Kräutern wie Löwenzahn (Taraxacum) oder Wegerich (Plantago). Den Winter überdauert das Tier als Larve (Raupe) direkt am Boden oder in der Krautschicht. Du förderst diesen nützlichen Falter am besten, indem du Mut zur Unordnung zeigst und Laub sowie Pflanzenreste über den Winter liegen lässt. So ermöglichst du den Raupen eine sichere Kältestarre (winterliche Ruhephase mit reduziertem Stoffwechsel). Ein naturnah gestalteter Garten ist für diese heimische Art der ideale Lebensraum.
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keine Stacheln oder Gifte und ist für Menschen vollkommen unbedenklich. Da die Art als sicher heimisch gilt und nicht giftig ist, darfst du dich einfach an ihrer Anwesenheit und ihrem lautlosen Flug erfreuen.
Die Hellbraune Staubbeule (Hoplodrina blanda) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). In der Schweiz ist sie mit über 3.300 Beobachtungen eine gut dokumentierte, heimische Art, die auch in Belgien weit verbreitet ist. Der Falter erreicht eine mittlere Größe bei einer Körpermasse von rund 0,034 Gramm. Als polyphage (viele Pflanzenarten nutzende) Art besiedelt sie bevorzugt Standorte in einer mittleren Temperaturnische. Ihre schlichte braun-graue Färbung bietet ihr an Baumstämmen oder Holzzäunen einen hervorragenden Schutz vor Fressfeinden.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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