Bild folgtKI-generierte IllustrationHornungia alpina
Auch bekannt als: Gämskresse, Alpen-Gemskresse
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An den zierlichen, weißen Blütentrauben und den fiederteiligen (tief eingeschnittenen) Grundblättern lässt sich die Alpen-Gämskresse (Hornungia alpina) sofort erkennen. Sie bildet dichte, flache Polster und ist in deinem Naturgarten eine ideale Besetzung für karge, sonnige Standorte. Als indigene (einheimische) Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst und besiedelt ökologische Nischen, die für viele Prachtstauden zu trocken oder nährstoffarm sind. Da sie von Mai bis August blüht, bereichert sie dein Garten-Ökosystem über einen langen Zeitraum. Wenn du eine robuste Pflanze für den Steingarten suchst, machst du mit ihr alles richtig.
Zierliches Alpin-Wunder: Ausdauernde weiße Blütenpracht für magere Sonnenplätze.
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Die Alpen-Gämskresse (Hornungia alpina) übernimmt in deinem Garten die wichtige Funktion einer Pionierpflanze. Sie besiedelt offene, magere Bodenstellen und schützt diese durch ihren polsterartigen Wuchs vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser). Durch die lange Blütezeit von Mai bis August stellt sie ein kontinuierliches Angebot in einem Lebensraum dar, der sonst oft blütenarm ist. Da keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, ist ihre allgemeine Rolle als heimischer Bestandteil der regionalen Flora hervorzuheben. Sie bietet Deckung für kleine Bodenlebewesen und trägt zur Stabilisierung des Mikroklimas auf sonnigen Steinflächen bei.
Die Alpen-Gämskresse wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, da ihre Wuchsform als winziges, weiß blühendes Polster auf kargem Grund sehr charakteristisch ist. Ein Platz im Steingarten abseits von Spielflächen ist ideal.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Damit die Alpen-Gämskresse in deinem Garten gut gedeiht, solltest du folgende Punkte beachten:
Standort : Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise im Steingarten oder an einer Trockenmauer.
Boden : Die Erde muss mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein.
Feuchtigkeit : Sie benötigt „frische“ Bedingungen, was im Garten mäßig feucht bedeutet – Staunässe musst du unbedingt vermeiden.
Pflanzzeit : Setze sie im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Pflege : Dünger ist nicht notwendig, da sie als Schwachzehrer bei zu viel Stickstoff ihre kompakte Form verliert.
Vermehrung : An geeigneten Stellen versamt sie sich oft von selbst über ihre kleinen Schötchen.
Kombination : Eine hervorragende Nachbarin ist der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre). Beide Arten teilen die Vorliebe für karge Standorte und ergänzen sich optisch sowie ökologisch als bodendeckende Gemeinschaft.
Die Alpen-Gämskresse (Hornungia alpina) gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Als einheimische Gebirgspflanze ist sie in den Alpen und Mittelgebirgen verbreitet, wo sie bevorzugt Felsschutt und lückige Rasen besiedelt. Du erkennst sie an den typischen vierzähligen Blütenblättern, die ein Kreuz bilden, und ihren winzigen Schötchen (Fruchtform der Kreuzblütler). Botanisch wird sie als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) eingeordnet. Ihr Wuchs bleibt mit wenigen Zentimetern Höhe sehr kompakt und kissenartig, was sie vor austrocknenden Winden schützt.
1 Video zu Alpen-Gämskresse
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2 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →