Bild folgtKI-generierte IllustrationHyles euphorbiae
Auch bekannt als: Wolfsmilchschwärmer
Mit seiner markanten Zeichnung aus olivgrünen Feldern und rötlichen Hinterflügeln fällt der Wolfsmilchschwärmer (Hyles euphorbiae) sofort auf. Du erkennst diesen stattlichen Nachtfalter, der eine Körpermasse von etwa 0,27 Gramm erreicht, an seinem stromlinienförmigen Körper und dem rasanten Flug in der Abenddämmerung. Ab April schlüpfen die Falter aus ihren im Boden liegenden Puppen. Die Weibchen legen ihre Eier meist einzeln an die Blätter der Wolfsmilch ab. Als monophager (auf eine einzige Pflanzengattung spezialisierter) Falter ist er zwingend auf Wolfsmilcharten angewiesen. Besonders die Raupe ist mit ihrer leuchtend roten, gelben und schwarzen Warnfärbung kaum zu übersehen. Während die Falter im Frühsommer gerne Nektar an der Roten Lichtnelke (Silene dioica) suchen, besuchen sie im Hochsommer das Echte Seifenkraut (Saponaria officinalis). Die Raupen fressen ausschließlich an heimischen Arten wie der Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias). Zur Überwinterung gräbt sich das Tier in die Erde ein. Du kannst diese Art fördern, indem du sonnige Standorte mit heimischen Wolfsmilchgewächsen in deinem Garten erhältst.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im Naturgarten. Da die Raupen die giftige Milch der Wolfsmilch fressen und diese Stoffe einlagern, solltest du sie nicht mit bloßen Händen berühren, um Hautreizungen zu vermeiden. Die Art ist regional geschützt und sollte an ihrem Fundort belassen werden.
Der Wolfsmilchschwärmer gehört zur Familie der Schwärmer (Sphingidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er bevorzugt warme Standorte und ist für seine spezialisierte Lebensweise bekannt. Die Art ist monophag (nur eine bestimmte Nahrungspflanze nutzend) und auf die Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) angewiesen. In der Schweiz wurden zwischen 1981 und 2020 lediglich 125 Beobachtungen dokumentiert, was seine Seltenheit und Bindung an intakte Lebensräume unterstreicht. Die Falter sind dämmerungsaktiv und hervorragende Flieger.
Körpergröße
large
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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