Bild folgtKI-generierte IllustrationHyparrhenia hirta
Auch bekannt als: Hyparrhenia hirta
Wer den Behaarten Barthafer (Hyparrhenia hirta) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine paarweise angeordneten, silbrig behaarten Ährchen an eleganten Halmen. Als wärmeliebendes Gras ist er eine interessante Wahl für trockene Gartenareale, da er auch bei Hitze seine Struktur behält. In unseren Gärten dient er vor allem als spätsommerlicher Aspektgeber und bietet Vögeln im Winter potenziell Deckung. Da für diese Art in unserer Region keine spezifischen Beziehungen zu heimischen Insekten wie bestimmten Wildbienen dokumentiert sind, pflanzt du ihn primär für die strukturelle Vielfalt. Bitte beachte bei deiner Planung unbedingt, dass das Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Schau dir diesen Spezialisten für sonnige Plätze einmal genauer an.
Strukturstarkes Gras für sonnige Plätze: Ein Hauch Mittelmeer für deinen Garten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten liegen für den Behaarten Barthafer keine spezifischen Nachweise über die Nutzung durch heimische Insekten vor. Da keine Beziehungsdaten verfügbar sind, können wir keine konkreten Wildbienen- oder Falterarten nennen, die auf dieses Gras angewiesen sind. In einem naturnahen Garten erfüllt er jedoch eine wichtige Funktion als Strukturgeber und bietet Kleintieren in den Wintermonaten Schutz vor der Witterung. Da Gräser generell Windbestäuber sind, produzieren sie keinen Nektar, was den Mangel an Blütenbesuchern erklärt. Seine ökologische Rolle in Mitteleuropa beschränkt sich daher vorwiegend auf die Bereicherung trockener Standorte. Möglicherweise nutzen Vögel die Samen im Winter als Zusatznahrung, auch wenn hierzu keine detaillierten Daten vorliegen.
Der Behaarte Barthafer (Hyparrhenia hirta) ist als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du ihn nicht in die Nähe von Spielbereichen pflanzen solltest. Die scharfen Pflanzenteile oder Grannen können mechanische Reizungen verursachen. Bei gesundheitlichen Fragen oder Vorfällen wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.33 m
Wähle für den Behaarten Barthafer einen vollsonnigen und warmen Standort in deinem Garten.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager sein, da die Pflanze Standorte wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) bevorzugt.
Staunässe (stehendes Wasser) im Winter muss unbedingt vermieden werden, um die Wurzeln zu schützen.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Ein Rückschnitt der alten Halme sollte erst im März erfolgen, kurz bevor der neue Austrieb beginnt.
Eine Vermehrung kannst du im Frühjahr einfach durch die Teilung des Wurzelstocks vornehmen.
Da keine spezifischen Ellenberg-Werte vorliegen, behandle ihn wie ein klassisches Steppengras.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie ist bei uns heimisch, liebt ebenfalls trockene, kalkhaltige Böden und setzt mit ihren violetten Blüten einen tollen Farbakzent zum Gras.
Der Behaarte Barthafer (Hyparrhenia hirta) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) innerhalb der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Ursprünglich stammt er aus den warmen Regionen Afrikas und des Mittelmeerraums, tritt in Mitteleuropa jedoch gelegentlich an besonders begünstigten Standorten auf. Er wächst ausdauernd und bildet dichte Horste, die Höhen von bis zu 100 Zentimetern erreichen können. Charakteristisch für die Morphologie (äußere Gestalt) sind die behaarten Spelzen der Blütenstände, die paarig an den Halmenden sitzen und das Gras im Gegenlicht fast leuchten lassen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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