Bild folgtKI-generierte IllustrationHypsosinga sanguinea (C.L.Koch, 1844)
Die Rote Glanzspinne (Hypsosinga sanguinea) faellt durch ihren auffaellig glaenzenden, oft roetlichen Hinterleib auf und gehoert zu den kleineren Vertretern der Radnetzspinnen (Araneidae). In Deinem Garten nutzt sie die Krautschicht (die bodennahe Schicht aus Graesern und krautigen Pflanzen), um dort ihr typisches Radnetz (ein kreisfoermiges Fangnetz mit Speichen) zu weben. Diese Jagdstrategie macht sie zu einer nuetzlichen Helferin, da sie Fluginsekten wie Muecken oder kleine Fliegen aus der Luft abfaengt und so zur Schaedlingsregulierung beitraegt. Du kannst dieses Tier wirksam unterstuetzen, indem Du verbluhte Strukturen und Halme ueber den Winter im Beet belaesst, da diese als wichtige Rueckzugsorte dienen. Verzichte darauf, Netze in den Randbereichen Deines Gartens zu entfernen, um ihren Lebensraum nicht unnoetig zu stoeren. Ein naturnah gestalteter Garten mit verschiedenen Wuchshoehen bietet ihr ideale Bedingungen fuer den Netzbau. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel sicherst Du ihre Nahrungsgrundlage und foerderst die biologische Vielfalt. Da sie sehr klein bleibt, wird sie oft erst bei genauem Hinsehen zwischen der Vegetation entdeckt. Sie ist eine friedliche Mitbewohnerin, die das oekologische Gleichgewicht in Deinem Gruen unterstuetzt. Besondere Massnahmen sind nicht erforderlich, solange Du natuerliche Strukturen gewaehren laesst.
Die Rote Glanzspinne ist fuer den Menschen vollkommen harmlos. Ihre Kieferklauen (Cheliceren) koennen die menschliche Haut nicht durchdringen, und sie zeigt keinerlei aggressives Verhalten. Du kannst sie unbesorgt bei der Gartenarbeit in Deinen Beeten gewaehren lassen.
Diese Spinne gehoert zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae). Sie ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch und kommt ebenso in Belgien vor. Die Gattung Hypsosinga bevorzugt sonnige Standorte innerhalb der niedrigen Vegetation. Mit ihrer geringen Koerperlaenge ist sie eine spezialisierte Jaegerin der Krautschicht. Ihre taxonomische Einordnung (die Einordnung in das biologische System) weist sie als typische Vertreterin der europaeischen Spinnenfauna (Tierwelt) aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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