Bild folgtKI-generierte IllustrationIberis pinnata
Auch bekannt als: Iberis pinnata
An den fiederspaltig unterteilten Blättern und den weißen bis zartvioletten Doldentrauben lässt sich die Fiederspaltige Schleifenblume (Iberis pinnata) sofort erkennen. Als zierliches Kreuzblütengewächs (Brassicaceae) ist sie eine wertvolle Ergänzung für sonnige Stein- oder Trockengärten und bereichert die heimische Flora. Da sie in der Natur selten geworden ist, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in deiner Region. Sie dient verschiedenen Insektengruppen, die auf offene Blütenstrukturen angewiesen sind, als verlässliche Nahrungsquelle. Schau am besten regelmäßig in deinen kiesigen Beeten nach, ob sich die kleine Pflanze dort gut eingelebt hat.
Zierlicher Spezialist für Kalkböden: 16 Zentimeter purer Artenschutz.
In deinem Garten unterstützt diese Schleifenblume vor allem Insekten, die auf flachere Blütenformen spezialisiert sind. Da sie nur 0.16 m hoch wird, bietet sie besonders bodennah fliegenden Bestäubern ein wichtiges Nahrungsangebot. Auch wenn keine spezifischen Beziehungen zu einzelnen Falterarten gelistet sind, profitieren Schwebfliegen und kleine Wildbienen von dem zugänglichen Nektar der Kreuzblütler. Die Samen können im Winter als Futterquelle für Vögel dienen, sofern die Stängel stehen gelassen werden. Durch die Pflanzung dieser gefährdeten Art stärkst du die lokale Biodiversität und schaffst einen wertvollen Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für die heimische Fauna.
Die Fiederspaltige Schleifenblume wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du darauf achten, dass die Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Auch für Haustiere ist sie nicht als sicher deklariert, weshalb ein Standort außerhalb der direkten Reichweite von neugierigen Vierbeinern ratsam ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.164 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, idealerweise mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht pro Tag.
Der Boden sollte kalkhaltig, gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; Steingärten oder Trockenmauern sind perfekt.
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai kannst du die Jungpflanzen in die Erde bringen.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 15 bis 20 cm ein, damit sich die Rosetten gut ausbreiten können.
Gieße nur mäßig; die Pflanze ist an trockene Standorte angepasst und verträgt keine Staunässe.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze krautig wächst und im Winter meist einzieht.
Lasse die verblühten Stängel bis zum nächsten Frühjahr stehen, um die natürliche Selbstaussaat zu fördern.
Gute Partnerin: Der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) – er bevorzugt ebenfalls kalkhaltige Magerstandorte und ergänzt die ökologische Nische.
Die Fiederspaltige Schleifenblume gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und kommt in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor allem in kalkreichen Gebieten vor. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Schuttfluren. Die krautige Pflanze bleibt mit einer Wuchshöhe von exakt 0.16 m sehr kompakt und bildet keine verholzenden Teile aus. Charakteristisch sind ihre breitblättrigen, tief eingeschnittenen Blätter, die sie von anderen Gattungsvertretern unterscheiden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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