Bild folgtKI-generierte IllustrationPentanema ensifolium
Auch bekannt als: Pentanema ensifolium
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Schwertblättrigen Alant (Pentanema ensifolium) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die schmalen, schwertförmigen Blätter und die strahlend gelben Korbblüten sind unverwechselbare Merkmale. Als Spezialist für karge Standorte besetzt er eine wichtige ökologische Nische in trockenen Gartenbereichen, in denen viele andere Stauden nicht gedeihen. Mit seiner Blütezeit im Hochsommer schließt er eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot deines Gartens. Da die Pflanze als nicht kindersicher gilt, ist sie besonders für naturnahe Bereiche oder Steingärten geeignet, in denen keine Kleinkinder spielen. Holst du dir diesen robusten Überlebenskünstler in dein grünes Reich?
Sonnengelber Trockenkünstler: Blühende Ausdauer für magere Standorte.
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Der Schwertblättrige Alant leistet einen wichtigen Beitrag zur Bodenökologie durch seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM). Dabei handelt es sich um eine Symbiose (Lebensgemeinschaft) zwischen Pilzen und Wurzeln, welche die Nährstoffaufnahme verbessert und die Bodenstruktur stabilisiert. Da die Pflanze im Juli und August blüht, stellt sie eine verlässliche Ressource in der oft nahrungsarmen Hochsommerzeit dar. Die anatomische Struktur als Korbblütler ermöglicht verschiedenen Bestäubern einen leichten Zugang zu den Blüten. Durch seine Vorliebe für extrem trockene Standorte fördert er die Biodiversität in Gartenbereichen, die sonst vegetationsarm blieben. Die vertrockneten Samenstände dienen zudem als Winterstruktur im Gartenhabitat.
Es ist wichtig zu wissen, dass der Schwertblättrige Alant als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte unbedingt vermieden werden, weshalb eine Platzierung in Spielbereichen von Kindern nicht ratsam ist. Abgesehen davon ist die Handhabung bei der Gartenarbeit unbedenklich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Boden: Der Untergrund muss mager und kalkhaltig sein; vermeide jegliche Düngung.
Feuchtigkeit: Die Pflanze benötigt einen trockenen Boden; gießen ist nur in der Anwachsphase oder bei extremen Hitzeperioden nötig.
Pflanzzeit: Setze die Staude idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) ein.
Bodenvorbereitung: Mische bei schwerem Boden reichlich Sand oder feinen Kies unter, um den Wasserabfluss zu gewährleisten und Staunässe zu verhindern.
Pflege: Schneide die verblühten Stängel erst im zeitigen Frühjahr zurück, um die Pflanze im Winter zu schützen.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – sie besitzt die gleichen Standortansprüche an Kalk und Trockenheit und ergänzt das Gelb des Alants mit ihren violetten Blüten.
Der Schwertblättrige Alant gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Rumänien bis nach Österreich, wo er bevorzugt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnigen Kalkhängen wächst. Morphologisch zeichnet sich die Art durch ihre schmalen, ganzrandigen Blätter und die einzeln stehenden Blütenkörbe aus. Als Schwachzehrer ist er perfekt an Böden angepasst, die nur sehr geringe Mengen an Stickstoff und anderen Nährstoffen enthalten.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →