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Ipheion uniflorum
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Auch bekannt als: Einblütiger Frühlingsstern
Kaum zu übersehen: Der Einblütige Frühlingsstern (Ipheion uniflorum) verrät sich jetzt im März durch seine sechsstrahligen Sternblüten und den intensiven Knoblauchduft, den die Blätter beim Zerreiben verströmen. Die Pflanze ist ein wertvoller Lückenfüller im naturnahen Garten, da sie genau dann blüht, wenn viele gebietsfremd Arten noch im Winterschlaf verharren. Von ihrem frühen Nektarangebot zwischen Februar und Mai profitieren besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und erste Hummelköniginnen. Wenn du diesen robusten Frühblüher in deine Beete integrierst, bietest du eine wichtige Starthilfe für die Insektenwelt nach dem Winter. Du machst damit alles richtig, um die biologische Vielfalt auf kleinstem Raum zu unterstützen.
Blaues Wunder im März: Die erste Nektartankstelle für hungrige Mauerbienen.
Nach aktuellen Beobachtungen zur Blütezeit bietet der Frühlingsstern bereits ab Februar eine wichtige Energiequelle, wenn das Nahrungsangebot in der Landschaft noch knapp ist. Da er bis in den Mai hinein blüht, profitieren vor allem frühfliegende Bestäuber wie die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) von seinem Nektar. Da keine spezifischen Raupendaten vorliegen, liegt sein Hauptwert in der Überbrückung der Versorgungslücke für Insektenköniginnen. Im naturnahen Garten dient er als 'Frühstücksbuffet', das die Zeit zwischen den ersten Schneeglöckchen und der Obstblüte überbrückt. Er fördert so die Vitalität der frühen Insektenpopulationen im Siedlungsraum.
Der Einblütige Frühlingsstern ist laut Datenbank nicht kindersicher und wird als schwach giftig eingestuft, da er wie viele Amaryllisgewächse Alkaloide enthält. Achte darauf, dass Kinder die Zwiebeln nicht mit Speisezwiebeln verwechseln. Im Falle eines Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Feb – Mai
Der Einblütige Frühlingsstern (Ipheion uniflorum) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). Ursprünglich in den Grasländern Südamerikas beheimatet, hat er sich in den Gärten Mitteleuropas als winterharter Bewohner etabliert. Botanisch auffällig ist das Speicherorgan in Form einer Zwiebel, aus der meist nur ein einzelner Blütenstiel hervorgeht. Die schmalen Blätter bilden dichte Horste (büschelartiger Wuchs), die im zeitigen Frühjahr den Boden teppichartig bedecken können.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.