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Iris spuria
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Auch bekannt als: Salzwiesen-Schwertlilie, Steppen-Schwertlilie, Bastard-Schwertlilie
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Wiesen-Schwertlilie an ihren eleganten, violettblauen Blüten mit den auffällig schmalen Hängeblättern und dem aufrechten, schwertförmigen Laub. Mit dieser Schönheit holst du dir eine echte Rarität in den Garten, die in der freien Natur stark gefährdet ist (Rote Liste 2). Da sie als indigen (einheimisch) gilt, passt sie perfekt in ein naturnahes Pflanzkonzept in Deutschland oder Österreich. Die Pflanze lebt in einer engen Gemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, der AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhiza). Wenn du eine ökologisch wertvolle Kostbarkeit für mäßig feuchte Standorte suchst, liegst du mit dieser Iris genau richtig.
Botanische Kostbarkeit: Schütze eine gefährdete Schönheit (Rote Liste 2).
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Da die Wiesen-Schwertlilie als stark gefährdet gilt (Rote Liste 2), ist jeder Standort im Garten ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. Sie fördert die Vielfalt der heimischen Flora in Regionen, in denen sie als indigen (ursprünglich einheimisch) vorkommt. Die Samenreife im Hochsommer sorgt für Struktur im herbstlichen Garten, die Kleinstlebewesen als Versteck dient. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, konzentriert sich ihr ökologischer Nutzen auf den Erhalt einer bedrohten Wildpflanze. Ihr Vorhandensein stabilisiert die lokale Biodiversität (Vielfalt des Lebens) auf feuchten Wiesenstandorten. Durch die gezielte Ansiedlung dieser Art sicherst du das Überleben einer botanischen Besonderheit.
Die Wiesen-Schwertlilie ist nicht kindersicher, da alle Pflanzenteile Giftstoffe enthalten. Besonders im Rhizom (Wurzelstock) ist die Konzentration hoch, was bei Verzehr zu Beschwerden führt. Trage bei Gartenarbeiten wie dem Teilen der Pflanze vorsichtshalber Handschuhe. Es besteht eine geringe Verwechslungsgefahr mit der Gelben Schwertlilie (Iris pseudacorus), die jedoch breitere Blätter und gelbe Blüten hat.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,433 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Wiesen-Schwertlilie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist in Mitteleuropa heimisch. Sie besiedelt natürlicherweise frische, oft kalkhaltige Wiesen und Küstengebiete in Deutschland und Österreich. Ihr Wuchs ist horstig, wobei sie feste Rhizome (unterirdische Speicher-Wurzelstöcke) ausbildet. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 80 Zentimetern und ihren schmalen, graugrünen Blättern wirkt sie zierlicher als viele Zuchtsorten. Als Archäophyt (Pflanzenart, die vor 1492 eingeführt wurde) oder Indigen gehört sie fest zu unserer Flora.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.