Bild folgtKI-generierte IllustrationIris squalens
Auch bekannt als: Iris squalens
Schon von weitem fällt die Bastard-Schwertlilie (Iris squalens) durch ihre außergewöhnliche Blütenfärbung auf, die wie ein rauchiges Zusammenspiel aus Gelb-, Violett- und Brauntönen wirkt. Du erkennst sie zudem an den schwertförmigen, graugrünen Blättern und dem kräftigen Wuchs. Ökologisch wertvoll ist sie durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen), die das Bodenleben aktiviert und die Nährstoffaufnahme verbessert. Da sie in Deutschland heimisch ist, bereichert sie unsere Naturräume ideal. Wenn Du einen sonnigen, trockenen Standort hast, machst Du mit dieser robusten Schönheit in Deinem Garten alles richtig.
Rauchige Blütenpracht für trockene Sonnenplätze und ein gesundes Bodenleben
In Deinem Garten fördert die Bastard-Schwertlilie vor allem die Bodengesundheit durch ihre AM-Mykorrhiza (eine Gemeinschaft mit Pilzen), die das Wurzelwachstum und die Bodenstruktur stärkt. Da sie heimisch ist, fügt sie sich nahtlos in die regionale Flora ein und besetzt wichtige ökologische Nischen an trockenen Standorten. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, dienen die stabilen Blüten als wichtige Landeplätze für verschiedene Fluginsekten der Magerwiesen. Im Winter bieten die stehengelassenen, trockenen Pflanzenteile wertvolle Verstecke für Kleinstlebewesen.
Die Bastard-Schwertlilie ist nicht kindersicher. Alle Pflanzenteile, insbesondere das Rhizom (der Wurzelstock), sind giftig und können bei Verzehr oder Hautkontakt Reizungen hervorrufen. Trage beim Teilen der Pflanze vorsichtshalber Handschuhe, um Kontakt mit dem Pflanzensaft zu vermeiden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz in Deinem Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken sein, da Staunässe (stehendes Wasser) dem Wurzelstock schadet.
Pflanze die Rhizome zwischen März und Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Setze das Rhizom flach ein; die Oberseite sollte noch knapp aus der Erde herausschauen.
Gießen ist nur in der Anwachsphase oder bei extrem langanhaltender Dürre nötig.
Ein Rückschnitt der Blätter kann im Spätherbst erfolgen, ist aber für die Pflanze nicht zwingend notwendig.
Vermehren kannst Du sie durch einfaches Teilen des Wurzelstocks nach der Blütezeit.
Gute Partnerin: Die Astige Graslilie (Anthericum ramosum) – beide teilen die Vorliebe für trockene, kalkreiche Standorte und fördern gemeinsam die biologische Vielfalt im Boden.
Die Bastard-Schwertlilie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist in Deutschland heimisch. Sie besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Böschungen. An ihrem äußeren Bau erkennst Du sie an den kräftigen Rhizomen (waagerecht wachsenden Wurzelstöcken) und den typischen Schwertlilienblüten mit behaarten Hängeblättern. Diese Wuchsform erlaubt es ihr, in ihren natürlichen Lebensräumen selbst längere Hitzeperioden und extreme Trockenheit unbeschadet zu überstehen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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