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Juncus dudleyi
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Auch bekannt als: Juncus dudleyi
An ihren steifen, straff aufrechten Halmen und den gedrängten, bräunlichen Blütenständen am Stängelende lässt sich die Dudley-Binse (Juncus dudleyi) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Funktion als Strukturpflanze, die besonders in den Wintermonaten durch ihre Standfestigkeit besticht. Das dichte Halmgewirr dient verschiedenen Kleintieren als sicherer Rückzugsort und Versteck. Du schaffst mit ihr eine natürliche Ästhetik in feuchten Gartenbereichen, ohne dass die Pflanze viel Aufmerksamkeit fordert. Schau doch mal, ob du ein feuchtes Plätzchen für diese robuste Spezialistin findest.
Strukturelle Eleganz für Feuchtstellen: Die robuste Dudley-Binse aus Österreich.
Als heimische Art in Österreich ist diese Binse ein fester Bestandteil der regionalen Ökosysteme. Da nach aktuellen Bestäubungsdaten keine spezifischen Insektenbeziehungen vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Bereitstellung von Lebensraum. Die starren Halme bieten im Winter wichtige Überwinterungsquartiere für verschiedene Insekten, die im hohlen Mark oder zwischen den Halmen Schutz suchen. Vögel nutzen die dichten Horste im Sommer gelegentlich als gut geschützte Versteckmöglichkeit am Boden. Zudem tragen die Samen zur natürlichen Nahrungsgrundlage bei, wenn andere Quellen im Spätherbst versiegen. Ihre Präsenz im Garten fördert somit die strukturelle Vielfalt, die für eine hohe Biodiversität unerlässlich ist.
Die Dudley-Binse wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt an den sehr festen und spitz zulaufenden Halmen sowie den starren Hochblättern, die bei unvorsichtigem Spielen oder einem Sturz in die Pflanze zu mechanischen Verletzungen führen können. Es liegen keine Hinweise auf eine Giftigkeit vor, weshalb die Gefahr rein physischer Natur ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Dudley-Binse ist eine ausdauernde, horstbildende Pflanze, die innerhalb der Region in Österreich beheimatet ist. Sie besiedelt bevorzugt feuchte Standorte und zeichnet sich durch ihre markanten, blattlosen Halme aus, die eine starre Textur aufweisen. Botanisch ist sie so aufgebaut, dass das oberste Hochblatt den Halm scheinbar verlängert, was den Blütenstand seitlich erscheinen lässt. Diese morphologische Besonderheit ist ein typisches Merkmal vieler Binsengewächse.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.