Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Juncus filiformis
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Faden-Simse, jonc filiforme
Du erkennst die Faden-Binse an ihren ungewöhnlich dünnen, fadenförmigen Halmen, die eher wie grüne Drähte als wie Blätter wirken. In deinem Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie als spezialisierte Art auf der Roten Liste steht und bedrohte Lebensräume im Kleinen nachbildet. Da sie indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in die hiesige Flora ein und unterstützt die Bodenstabilität an nassen Stellen. Mit ihrer Hilfe verwandelst du schwierige, feuchte Ecken in eine wertvolle Schutzzone für bedrohte Pflanzenvielfalt. Hol dir dieses zierliche Stück Wildnis direkt an deinen Gartenteich.
Zierliche Rote-Liste-Art: Ein heimischer Spezialist für deine feuchten Gartenstellen.
Als Art der Roten Liste (Status V, Vorwarnliste) hat die Faden-Binse einen hohen Stellenwert für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie ist indigen (einheimisch) und besetzt eine ökologische Nische an nassen, nährstoffarmen Standorten, die heute immer seltener werden. Durch ihre Vesikulär-arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) trägt sie wesentlich zur Bodengesundheit in Feuchtbereichen bei. Zwar fehlen spezifische Bestäubungsdaten zu Insekten, doch bieten ihre dichten Bestände wichtigen Lebensraum und Deckung für Amphibien. Die Samen der Binse dienen im Winter als natürliche Nahrungsquelle für verschiedene Vogelarten der Uferzonen.
Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzenarten. Die Faden-Binse selbst ist ungiftig, gilt jedoch aufgrund ihrer spitzen, harten Halme als nicht kindersicher, da ein Verletzungsrisiko für die Augen besteht. Achte darauf, sie nicht unmittelbar neben Spielbereichen für Kleinkinder zu pflanzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,297 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Faden-Binse (Juncus filiformis) ist ein Vertreter der Binsengewächse (Juncaceae) und in der gesamten DACH-Region heimisch. Sie besiedelt bevorzugt Standorte wie Flachmoore, Gräben oder feuchte Magerwiesen. Morphologisch auffällig ist der pseudolaterale Blütenstand (scheinbar seitlich stehende Blüten), bei dem das oberste Hochblatt wie eine gerade Fortsetzung des Stängels aussieht. Die Halme sind markig ausgefüllt und besitzen keine Knoten, was sie deutlich von echten Gräsern unterscheidet.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.