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Agropyron cristatum
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Arten
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dokumentiert
An ihren markanten, zweizeilig angeordneten Ähren, die wie kleine Kämme wirken, lässt sich die Kammquecke (Agropyron cristatum) sofort erkennen. Dieses robuste Süßgras (Poaceae) ist ein wahrer Überlebenskünstler für sonnige, trockene Gartenbereiche und bereichert deinen Außenraum um eine wichtige ökologische Komponente. Besonders Dickkopffalter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) nutzen sie als wertvollen Lebensraum. Die Kammquecke bringt Struktur in deine Pflanzungen und zeigt, dass auch Gräser faszinierende Charakterköpfe sind. Wenn du trockene Ecken im Garten hast, solltest du diesem heimischen Spezialisten unbedingt eine Chance geben.
Kammartiges Charaktergras: Robuster Strukturgeber und Paradies für Dickkopffalter.
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Für die heimische Tierwelt ist die Kammquecke eine wichtige Basis. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren zahlreiche Dickkopffalter von diesem Gras, darunter der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus), der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon). Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzt sie als Nahrungsquelle. Da die Pflanze von Mai bis Juli blüht, stellt sie in dieser Zeit Pollen für spezialisierte Insekten bereit. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände zudem als Energiequelle für heimische Vögel, die in den trockenen Halmen nach Nahrung suchen.
Die Kammquecke wird als nicht kindersicher eingestuft, da ihre Ähren spitze Grannen (borstenartige Fortsätze) besitzen. Diese können bei Kontakt zu kleinen Stichverletzungen oder Hautirritationen führen. Die Pflanze selbst ist jedoch ungiftig und weist keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten auf.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,429 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Kammquecke gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und Steppengesellschaften auf sandigen oder steinigen Böden. Morphologisch fällt sie durch ihren horstigen, also dicht büschelartigen Wuchs und die namensgebenden, dicht gedrängten Ährchen auf. Diese stehen fast rechtwinklig von der Ährenspindel ab, was der Pflanze ihr markantes, kammartiges Aussehen verleiht und sie deutlich von gewöhnlichen Quecken unterscheidet.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.