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Koeleria glauca
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Auch bekannt als: Blaugraues Schillergras, Blaugrüne Kammschmiele
Das Blaugrüne Schillergras erkennst du sofort an seinen straffen, blaugrünen Blättern, die dichte, igelartige Horste (Pflanzenpolster) bilden, und den walzenförmigen, silbrig-glänzenden Blütenständen. Als Art der Roten Liste (Stufe 2) ist es in der Natur stark gefährdet, weshalb du mit seiner Pflanzung echten Artenschutz im eigenen Garten betreibst. Es besiedelt extreme Standorte, an denen andere Pflanzen aufgeben, und dient dort als wichtiger Strukturgeber. Wenn du eine sandige Ecke oder eine sonnige Trockenmauer hast, ist dieses Gras die ideale Wahl für dich. So schaffst du einen wertvollen Trittstein für die Artenvielfalt deiner Region.
Rote-Liste-Art im Garten: Der robuste Überlebenskünstler für sandige Sonnenplätze.
Da dieses Gras auf der Roten Liste mit Stufe 2 geführt wird, hat es einen hohen naturschutzfachlichen Wert für den Erhalt der regionalen Flora. In seinen dichten Horsten finden zahlreiche bodenbewohnende Insekten und Spinnen einen geschützten Rückzugsort für die Überwinterung. Obwohl keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, bieten die Samen im Spätsommer und Herbst eine Nahrungsgrundlage für kleine Singvögel. In einem naturnahen Garten dient es als wesentlicher Baustein, um die spezialisierte Lebensgemeinschaft von Sand- und Trockenbiotopen nachzubilden.
Das Blaugrüne Schillergras ist ungiftig, gilt jedoch aufgrund seiner scharfkantigen Blätter als nicht kindersicher. Bei unvorsichtigem Kontakt oder beim Spielen können kleine Schnittverletzungen an der Haut entstehen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht bei dieser markanten Art nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,106 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Blaugrüne Schillergras ist ein klassischer Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) und braucht daher einen sehr mageren, durchlässigen Boden.
Das Blaugrüne Schillergras (Koeleria glauca) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist ein typischer Bewohner von Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Es ist in Österreich indigen (heimisch) und kommt vor allem auf kalkhaltigen Sandböden vor. Morphologisch zeichnet es sich durch eine dicke Wachsschicht auf den Blättern aus, die der Pflanze ihre charakteristische Färbung verleiht und sie vor Austrocknung schützt. In der freien Natur ist es aufgrund des Verlusts von Magerrasenstandorten mittlerweile sehr selten geworden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.