Bild folgtKI-generierte IllustrationKoelreuteria paniculata
Auch bekannt als: Blasenbaum, Blasenesche
Auffällig sind die großen, gelben Blütenrispen (verzweigte Blütenstände) und die lampionartigen Früchte, die den Blasenbaum (Koelreuteria paniculata) im Garten unverwechselbar machen. Er bietet im Hochsommer wertvollen Schatten und bereichert deinen Garten durch seine außergewöhnliche Fruchtform, die bis in den Winter erhalten bleibt. Wenn du ein robustes Gehölz suchst, das mit Hitzeperioden hervorragend zurechtkommt, solltest du ihm einen Platz in deinem Garten geben.
Hitzeresistenter Lampionbaum: Ein robuster Blickfang für sonnige Gärten.
Als in Österreich heimische Art fügt sich der Blasenbaum nahtlos in das regionale Ökosystem ein und bietet vor allem durch seine späte Blütezeit im Juli einen wichtigen Aspekt für die Gartenfauna. In einer Zeit, in der viele heimische Gehölze bereits verblüht sind, stellt er eine wertvolle Struktur im Garten dar. Die lampionartigen Früchte verbleiben oft den gesamten Winter über am Baum und dienen so als wichtiger Unterschlupf oder Strukturgeber in der kalten Jahreszeit. Seine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit macht ihn zu einem verlässlichen Bestandteil für naturnahe Gärten, die sich an zunehmende Hitzeperioden anpassen müssen.
Der Blasenbaum ist nicht als kindersicher eingestuft. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Samen und Früchte, enthalten Saponine (seifenähnliche Inhaltsstoffe), die bei Verzehr Übelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen können. Achte daher darauf, dass Kinder die dekorativen Lampions nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
9.52 m
Wähle einen vollsonnigen, geschützten Platz, damit die Pflanze im Sommer ausreichend Wärme für die Blütenbildung erhält.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken bis frisch sein; Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) führt zu Wurzelschäden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange kein Frost herrscht.
In der Anwachsphase benötigt er bei Trockenheit regelmäßige Wassergaben, danach ist er sehr genügsam.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, da der Baum von Natur aus eine malerische Form entwickelt.
Die Vermehrung kann im Herbst durch die Aussaat der reifen Samen erfolgen.
Da er in Österreich heimisch ist, kommt er mit den dortigen Bodenverhältnissen meist ohne Düngung zurecht.
Gute Partnerin: Die Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) - beide schätzen sonnige, trockene Standorte und ergänzen sich optisch durch den dichten Blattteppich am Boden.
Der Blasenbaum gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und ist in der Region insbesondere in Österreich verbreitet. Er wächst meist als kleiner, oft mehrstämmiger Baum mit einer lockeren, rundlichen Krone und erreicht Höhen von etwa acht bis zehn Metern. Typisch sind seine unpaarig gefiederten Blätter (Blätter mit einer Endfieder) und die namensgebenden, aufgeblasenen Kapselfrüchte. Als wärmeliebende Art bevorzugt er kalkhaltige Böden an sonnigen Standorten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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