Bild folgtKI-generierte IllustrationLaburnum alpinum
Auch bekannt als: Alpenbohnenbaum, Alpen-Goldregen
Schon von weitem fällt der Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum) durch seine prachtvollen, bis zu 40 Zentimeter langen herabhängenden gelben Blütentrauben auf. Er gehört zu den Stickstoffsammlern, die über ihre Wurzeln den Boden auf natürliche Weise für andere Pflanzen verbessern. Diese Art ist ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Hecken und bietet der heimischen Tierwelt geschützte Rückzugsorte. Wenn du in einer kalkreichen Region wohnst, ist dieser robuste Blüher genau die richtige Wahl für dich.
Heimische Blütenpracht aus den Alpen: Ein goldener Akzent für kalkreiche Gärten.
In der Gartenökologie spielt der Alpen-Goldregen eine wichtige Rolle als Bodenverbesserer. Er lebt in einer Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Knöllchenbakterien (Stickstoff bindende Mikroorganismen), die den Boden natürlich düngen. Durch seinen dichten Wuchs bietet er Schutzräume für die lokale Tierwelt. Da er in Österreich heimisch ist, fügt er sich perfekt in das regionale Ökosystem ein. Die herabhängenden Blütenstände produzieren Nektar, der spezialisierten Insekten der Bergregionen als Nahrung dient. So fördert der Strauch die natürliche Kraft deines Gartens.
Alle Pflanzenteile des Alpen-Goldregens sind hochgiftig, insbesondere die Samen in den Hülsen. Er ist daher laut Datenbank ausdrücklich nicht kindersicher und sollte nicht in Gärten gepflanzt werden, in denen kleine Kinder oder neugierige Haustiere unbeaufsichtigt spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
4.61 m
Wähle für den Alpen-Goldregen einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten.
Boden: Er bevorzugt durchlässige Erde, die gerne alkalisch (basisch, kalkhaltig) sein darf.
Pflanzzeit: Setze den Strauch idealerweise im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei dieser Art kaum erforderlich, da sie eine natürliche, harmonische Krone entwickelt.
Wässerung: In der ersten Zeit nach der Pflanzung solltest du regelmäßig gießen, später verträgt er auch trockene Phasen gut.
Vermehrung: Dies geschieht meist über die Samen in den Hülsen, was jedoch viel Geduld erfordert.
Kombination: Eine ideale Nachbarin ist die Schneeheide (Erica carnea). Da beide Arten alkalische Standorte schätzen und in den Alpen gemeinsam vorkommen, ergänzen sie sich ökologisch hervorragend. So gestaltest du ein stimmiges Bild, das der natürlichen Bergwelt nachempfunden ist.
Der Alpen-Goldregen (Laburnum alpinum) ist ein Mitglied der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas, wobei er in Österreich fest verwurzelt ist. Typisch für diesen Strauch sind die dreizähligen Blätter, die an Klee erinnern, und die glatte, dunkelgrüne Rinde. Er bevorzugt lichte Standorte auf alkalischem (kalkhaltigem) Untergrund und erreicht oft beachtliche Höhen als mehrstämmiger kleiner Baum.
1 Video zu Alpen-Goldregen

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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