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Lacanobia suasa
Auch bekannt als: Veränderliche Kräutereule
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Auffällig ist bei der Gemüse-Eule (Lacanobia suasa) ihr kräftiger Körperbau und die feine, bräunlich marmorierte Zeichnung auf den Vorderflügeln. Dieser Nachtfalter gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) und ist mit einer Körpermasse von rund 0,04 Gramm ein stattlicher Gartenbesucher. Die Art ist polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend), weshalb die Raupen an heimischen Wildkräutern wie dem Stumpfblättrigen Ampfer (Rumex obtusifolius) oder dem Weißen Gänsefuß (Chenopodium album) fressen. Du kannst die Falter von April bis September beobachten, wobei sie oft in zwei Generationen auftreten. Zur Nektaraufnahme im Frühling besucht sie gerne blühende Weiden (Salix), während sie im Sommer an Flockenblumen (Centaurea) zu finden ist. Die Überwinterung erfolgt als Puppe (Ruhestadium während der Umwandlung zum Falter) im Boden. Um ihr zu helfen, solltest du Beete im Winter nicht tief umgraben, damit die Puppen in der Erde ungestört bleiben. Ein naturnaher Garten mit Wildkräutern bietet ihr ideale Bedingungen, da sie dort sowohl Nahrung als auch geschützte Plätze für ihre Entwicklung findet.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Gemüse-Eule sticht nicht und besitzt keine Gifte, die für Menschen oder Haustiere gefährlich sind. Da sie sich im Boden verpuppt, sollte man bei der Gartenarbeit auf kleine, braune Puppen in der Erde achten und diese dort belassen.
Körper
Körpergröße
groß
Gewicht
0.0446037432697434 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
cold
Überwinterung
Puppe
Die Gemüse-Eule (Lacanobia suasa) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt verschiedene Lebensräume von Gärten bis hin zu Feuchtwiesen. Typisch für diesen Falter ist seine Anpassung an kältere klimatische Bedingungen und seine Lebensweise als Kulturfolger (Tierarten, die dem Menschen in seine Siedlungen folgen). Mit einer Körpermasse von etwa 0,045 Gramm zählt sie zu den kräftigeren Vertretern ihrer Gattung in der Region.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.