
Lacerta viridis (Laurenti, 1768)
Auch bekannt als: Östlichen Smaragdeidechse
Die Smaragdeidechse (Lacerta viridis) beeindruckt mit ihrer leuchtend grünen Schuppenfärbung und einer Gesamtlänge von bis zu 40 Zentimetern, wobei der Schwanz den Großteil des Körpers ausmacht. In deinem Garten bevorzugt dieses Reptil sonnige, strukturreiche Plätze wie Trockenmauern oder Steinhaufen. Das Tier ist tagaktiv (während des Tages aktiv) und nutzt die Sonnenstrahlen, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Es handelt sich um einen reinen Fleischfresser, der Jagd auf verschiedene Insekten, Spinnen und andere wirbellose Tiere macht. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, sucht sie ihre Nahrung bevorzugt im dichten Bodenbewuchs. In der kalten Jahreszeit ziehen sich die Tiere in eine Winterstarre (Zustand herabgesetzter Körperfunktionen bei wechselwarmen Tieren) in frostfreie Erdlöcher oder Felsspalten zurück. Du kannst diese faszinierende Art unterstützen, indem du Steinwälle oder Totholzhaufen an sonnigen Stellen anlegst. Solche Strukturen bieten wertvolle Versteckmöglichkeiten und Sonnenplätze. Achte darauf, dass diese Bereiche ungestört bleiben, damit sich die Tiere sicher fühlen. Ein naturnaher Garten mit vielen Verstecken ist die beste Einladung für diesen nützlichen Schädlingsvertilger.
Diese Eidechse ist streng geschützt und darf weder gefangen noch umgesiedelt werden. Sie ist vollkommen ungiftig und für Menschen oder Haustiere harmlos, kann aber bei extremer Bedrängnis zur Verteidigung zubeißen. Bei Gefahr flieht sie meist sehr schnell in das nächste Versteck.
Die Smaragdeidechse (Lacerta viridis) gehört zur Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae) und ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien heimisch. Sie gilt als eine der größten Eidechsenarten Mitteleuropas und erreicht Längen zwischen 30 und 40 Zentimetern. Als xerotherme (wärmeliebende) Art besiedelt sie bevorzugt sonnenexponierte Hänge und Bereiche mit dichtem Bewuchs. Ihre Lebensweise ist streng an warme Standorte mit ausreichenden Versteckmöglichkeiten gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Dr. Dietmar Najak / Adobe Stock
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