Bild folgtKI-generierte IllustrationLacinius dentiger (Koch, 1847)
Koch, 1847
Lacinius dentiger erkennst du an seinem kompakten Körper mit drei auffälligen Dornen am Vorderrand, die ihm ein charakteristisches Profil verleihen. Diese heimische Art gehört zur Gruppe der Weberknechte und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. In deinem Garten übernimmt er eine nützliche Rolle als Gesundheitspolizei, da er sich räuberisch von kleinen Insekten, Milben oder auch von abgestorbenem organischen Material ernährt. Da er keine Spinndrüsen besitzt, baut er keine Netze, sondern durchstreift aktiv die Bodenstreu (die Schicht aus abgefallenem Laub) auf der Suche nach Beute. Er ist vorwiegend dämmerungsaktiv (während des Übergangs vom Tag zur Nacht tätig) und verbringt den Tag an geschützten, eher feuchten Orten. Für deine Pflanzen ist er vollkommen unbedenklich, da er keine lebenden Pflanzenteile frisst. Als Gartenbesitzer kannst du ihn unterstützen, indem du naturnahe Bereiche mit Laub und Totholz (abgestorbenes Holz) belässt. Diese Strukturen bieten ihm den notwendigen Lebensraum und Jagdgründe. Ein Verzicht auf chemische Mittel schont diesen nützlichen Helfer und fördert das biologische Gleichgewicht. Durch sein unauffälliges Verhalten bleibt er meist verborgen, leistet aber einen wertvollen Beitrag zur ökologischen Vielfalt.
Dieses Tier ist für Menschen und Haustiere absolut harmlos, da es weder über Giftdrüsen noch über einen Stachel verfügt. Es handelt sich um eine heimische Art, von der keinerlei Gefahr ausgeht und die im Garten als nützlicher Mitbewohner willkommen ist.
Diese Art ist ein Vertreter der Familie Phalangiidae innerhalb der Ordnung der Weberknechte (Opiliones). Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, wobei er in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch gilt. Die Lebensweise von Lacinius dentiger ist eng an die bodennahe Krautschicht und die Streuschicht gebunden. Taxonomisch wird er durch seine spezifische Morphologie (Körperbau) der Gattung Lacinius zugeordnet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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