Bild folgtKI-generierte IllustrationLactuca alpina
Auch bekannt als: Lactuca alpina
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Alpen-Milchlattich (Lactuca alpina) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Auffällig sind seine traubigen Blütenstände mit den blau-violetten Köpfchen, die über den tief eingeschnittenen Blättern thronen. In deinem Naturgarten ist er eine wichtige Bereicherung für kühle, feuchte Ecken, da er spezialisierten Schmetterlingen wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder dem Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) eine wertvolle Nahrungsquelle bietet. Mit seiner stattlichen Erscheinung bringt er das Flair alpiner Wildnis direkt vor deine Haustür. Wenn du einen eher schattigen und nährstoffreichen Platz hast, ist dieser Gebirgsbewohner genau die richtige Wahl für dich.
Blau-violette Gebirgsästhetik auf 0,69 m für schattige Gartenjuwelen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Alpen-Milchlattich eine wichtige Anlaufstelle für diverse Edelfalter. Besonders Scheckenfalter-Arten wie der Aetherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie), der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzen die Blüten als Energiequelle. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und Euphydryas desfontainii profitieren von dem Nektarangebot während der Sommermonate. Die Samen sind mit einem Gewicht von nur 1,0744 mg extrem leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur natürlichen Vernetzung von Biotopen beiträgt.
Der Alpen-Milchlattich ist nicht als kindersicher eingestuft. Er führt einen Milchsaft, der bei Kontakt oder Verzehr zu Unwohlsein oder Hautreizungen führen kann. Achte darauf, dass Kinder nicht mit den Pflanzenteilen spielen. Im Falle eines Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.69 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Lichtwert 6), idealerweise kühl und vor praller Mittagssonne geschützt.
Boden: Der Boden sollte nährstoffreich und als Starkzehrer (Nährstoffwert 7) gut gedüngt sein.
Feuchtigkeit: Halte die Erde gleichmäßig frisch bis mäßig feucht (Feuchtewert 6); Staunässe vermeiden, aber Austrocknung unbedingt verhindern.
Wuchshöhe: Die Pflanze erreicht eine präzise Höhe von 0,69 m.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühling (März-Mai) oder im Herbst (September-November), solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Die verblühten Stände über den Winter stehen lassen, da die Samen durch Windausbreitung (Diasporen) neue Standorte besiedeln können.
Vermehrung: Erfolgt über die leichten Samen, die durch das geringe Gewicht von etwa 1,07 mg gut fliegen.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus) oder der Wald-Geißbart (Aruncus dioicus), da beide ähnliche Ansprüche an Feuchtigkeit und Nährstoffe in kühleren Gartenbereichen stellen.
Der Alpen-Milchlattich gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist primär in den Hochgebirgen Europas heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Hochstaudenfluren (nährstoffreiche Pflanzengesellschaften an feuchten Gebirgshängen) und lichte Bergwälder. Morphologisch zeichnet er sich durch einen hohlen, oft rötlich überlaufenen Stängel und den charakteristischen Milchsaft aus, der bei Verletzung der Pflanze austritt. Als typische Gebirgspflanze ist er an kühle Temperaturen und eine gute Wasserversorgung angepasst.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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