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Lactuca saligna
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Auch bekannt als: Weiden-Lattich, Weidenlattich
Du erkennst den Weidenblättrigen Lattich (Lactuca saligna) an seinen auffällig schmalen, fast linearen Blättern und den zierlichen, hellgelben Blütenköpfen, die sich nur bei vollem Sonnenschein zeigen. Da diese Art in unserer Region vom Aussterben bedroht ist (Rote Liste 1), leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Überleben einer hochgradig gefährdeten Pflanze. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Insektenbesuchern vorliegen, bereichert jede seltene Art die Stabilität deines Garten-Ökosystems. Du machst hier alles richtig, wenn du dieser botanischen Kostbarkeit einen Platz zum Versamen gibst.
Rette eine Rarität: Die vom Aussterben bedrohte Schönheit für sonnige Gärten.
Mit dem Anbau des Weidenblättrigen Lattichs förderst du eine Art der Kategorie 1 auf der Roten Liste, was ihn zu einem wertvollen Element für den Schutz der heimischen Flora macht. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern vorliegen, fungiert dein Garten hier als Freilandlabor, in dem du beobachten kannst, welche Insekten die spärlichen Nektarquellen nutzen. Die Samenstände dienen im Winter als natürliche Futterquelle für Vögel. Durch die Erhaltung solcher Raritäten schützt du die genetische Vielfalt in deiner Region. Jede einzelne Pflanze dient als wichtiger Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für die lokale Artenwelt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,381 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Weidenblättrige Lattich (Lactuca saligna) ist ein Vertreter der Korbblütler (Asteraceae) und gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz als einheimisch oder Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde). Er besiedelt bevorzugt trocken-warme Standorte auf mäßig nährstoffreichen Böden. Auffällig ist der rutenförmige, oft weißlich anlaufende Stängel, an dem die namensgebenden, weidenähnlichen Blätter sitzen. Als ein- oder zweijährige Pflanze ist er darauf angewiesen, jedes Jahr ungestört ausreifen zu können, um seinen Bestand durch Samen zu sichern.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.