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Lactuca viminea
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Mit seinen rutenförmigen, fast blattlosen Stängeln fällt der Ruten-Lattich sofort auf. Als einheimischer Überlebenskünstler ist er die perfekte Wahl für deinen Garten, wenn du trockene und sonstige schwierige Stellen ökologisch aufwerten möchtest. Er ist als Archäophyt (eine Pflanze, die schon vor langer Zeit zu uns kam) tief in unserer Natur verwurzelt und bietet vor allem an heißen Standorten wertvolle Struktur. Da er mit sehr wenig Wasser auskommt, bleibt er auch in trockenen Sommern standhaft. Wenn du eine Pflanze suchst, die ohne viel Aufwand Charakter in deine Beete bringt, ist er genau richtig für dich.
Architektonischer Trockenkünstler: Die robuste Rute für sonnige Gartenplätze.
Der Ruten-Lattich spielt eine wichtige Rolle als Strukturbildner in trockenen Gartenteilen, wo viele andere Arten nicht überdauern können. Als einheimische Pflanze ist er fester Bestandteil der regionalen Biodiversität und trägt zur Stabilisierung von Lebensgemeinschaften auf mageren Böden bei. Nach der Blüte reifen die typischen Flugsamen heran, die im Herbst und Winter eine natürliche Nahrungsquelle für Samenfresser darstellen. Da er als Mittelzehrer keine hohen Nährstoffansprüche stellt, fördert er ein ausgewogenes Ökosystem ohne den Boden zu überlasten. Seine Robustheit macht ihn zu einem verlässlichen Bestandteil im naturnahen Garten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,353 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Ruten-Lattich (Lactuca viminea) ist ein Vertreter der Korbblütler (Asteraceae) und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und felsige Hänge, was ihn zu einem Spezialisten für warme Lebensräume macht. Ein typisches Merkmal sind die zähen, rutenartigen Zweige mit weißlicher Rinde, an denen die gelben Blüten oft direkt sitzen. Botanisch wird er entweder als indigene (ursprüngliche) Art oder als alteingebürgerter Archäophyt eingestuft.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.