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Lactuca virosa
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Kaum zu uebersehen: Der Gift-Lattich (Lactuca virosa) beeindruckt durch seine imposante Hoehe und die blau-gruenen Blaetter, die an der Unterseite des Mittelnervs oft kleine Stacheln tragen. Diese urwuessige Wildpflanze ist ein heimischer Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 ohne menschliches Zutun oder durch fruehen Ackerbau eingefuehrt wurde) und bringt eine kraftvolle Dynamik in sonnige Gartenecken. Da er naehrstoffreiche Boeden liebt, zeigt er dir genau an, wo dein Garten besonders 'fett' und gut versorgt ist. Er ist eine ideale Ergaenzung fuer naturnahe Bereiche, in denen du der Natur ein wenig freien Lauf lassen moechtest. Wenn du ihm einen Platz an einer warmen Mauer goennst, schaffst du ein echtes Stueck lebendige Kulturgeschichte in deinem Gruen.
Imposanter Wildcharakter: Der robuste Gift-Lattich fuer sonnige Kraftplaetze.
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Als heimische Wildpflanze ist der Gift-Lattich fest in unser oekologisches Gefuege integriert. Auch wenn fuer diese Art keine spezifischen Daten zu einzelnen Bestaeuberinteraktionen vorliegen, bereichert sie als Archäophyt das Angebot auf trockenen und stickstoffreichen Standorten. Durch seinen hohen, aufrechten Wuchs bietet er in der oft flachen Gartenvegetation eine wichtige vertikale Struktur, die als Orientierungspunkt oder Ruhestaette fuer verschiedene Fluginsekten dient. Im Naturgarten foerdert er die Artenvielfalt, indem er eine Nische besetzt, die viele moderne Zierpflanzen auf kargen oder ueberduengten Stellen nicht ausfuellen koennen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,899 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Damit der Gift-Lattich in deinem Garten gedeiht, solltest du auf folgende Punkte achten:
Der Gift-Lattich ist eine zweijaehrige bis ausdauernde Krautpflanze aus der Familie der Korbbluetler und ist in Deutschland, Oesterreich sowie der Schweiz verbreitet. Er besiedelt bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Plaetze) und ist oft in Ruderalgesellschaften (Pflanzengemeinschaften auf Schutt- oder Brachflaechen) zu finden. Ein markantes Merkmal ist der weisse Milchsaft, der bei Verletzung der Pflanze austritt und einen herben Geruch verstroemt. Die hellgelben Bluetenkoepfe wirken im Verhaeltnis zum massiven Wuchs der Pflanze fast schon zierlich.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.