Bild folgtKI-generierte IllustrationLagenorhynchus albirostris
Auch bekannt als: dauphin à bec blanc, Weil, weisschnauziger delphin, weisschnauziger Springer, Weissschnauzendelphin, Langfinnendelphin, Weißschnauzen-Delfin, Weißschnauzendelfin, Weißschnauzendelphin, weißschnauziger Delfin, weißschnauziger Springer
Der Weißschnauzendelfin (Lagenorhynchus albirostris) gehört zur Familie der Delfine und ist an seiner namensgebenden hellen Färbung der Schnauze erkennbar. Da diese Säugetiere ausschließlich in marinen (das Meer betreffenden) Lebensräumen vorkommen, werdet ihr sie in euren Gärten nicht antreffen. Sie leben in sozialen Verbänden, die man als Schulen (feste Gruppen von Artgenossen) bezeichnet. Die Ernährung dieser Tiergruppe besteht allgemein aus Fischen und wirbellosen Meerestieren, die sie im offenen Wasser jagen. Als Beutegreifer nehmen sie eine wichtige Position im maritimen Ökosystem ein und regulieren die Bestände ihrer Beutetiere. Im Garten könnt ihr für diese faszinierenden Wesen leider keinen direkten Lebensraum schaffen. Ihr könnt jedoch indirekt helfen, indem ihr auf ökologische Gartenpflege ohne chemische Spritzmittel setzt, die über das Grundwasser letztlich die Meere belasten. Auch die Vermeidung von Plastikmüll im Alltag schützt den Lebensraum dieser Tiere weit abseits eures Zuhauses. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen kommt letztlich allen Lebewesen zugute.
Diese Tierart ist für Menschen völlig harmlos und aufgrund ihres Lebensraums im Meer keine Gefahr für Gartenbesitzer. Sie ist nach internationalem Recht streng geschützt und darf in ihrem natürlichen Umfeld nicht gestört oder verfolgt werden.
Der Weißschnauzendelfin ist ein Mitglied der Familie der Delfine (Delphinidae) und wird taxonomisch (systematisch) in die Gattung Lagenorhynchus eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst die kühleren Gewässer des Nordatlantiks sowie die Nord- und Ostsee. Als rein pelagische (im offenen Meer lebende) Art verbringt er seinen gesamten Lebenszyklus im Salzwasser. Diese Tiere sind für ihre komplexe akustische Kommunikation und ihr hohes Sozialverhalten bekannt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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