Bild folgtKI-generierte IllustrationAlkekengi officinarum
Auch bekannt als: Gewöhnliche Blasenkirsche, Lampionfrucht, Wilde Blasenkirsche
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Unverwechselbar ist die Lampionblume (Alkekengi officinarum) durch ihre leuchtend orangefarbenen, papierartigen Kelchhüllen, die wie kleine Laternen an den Stängeln hängen. In deinem Garten ist diese Art mehr als nur Dekoration, denn sie dient als verlässliche Futterquelle für Insekten wie die Honigbiene (Apis mellifera) und die Ackerhummel (Bombus pascuorum). Da sie in Deutschland und Österreich heimisch ist, passt sie hervorragend in ein regionales Ökosystem. Du solltest ihr allerdings einen Platz geben, an dem sie sich ausbreiten darf, da sie gerne auf Wanderschaft geht. Wenn du nach einer pflegeleichten Pflanze suchst, die bis in den Winter hinein Struktur bietet, liegst du hier genau richtig.
Heimisches Leuchtfeuer: Dekorative Lampions und Nahrung für Ackerhummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Lampionblume zwischen Mai und August eine wichtige Anlaufstelle für verschiedene Insekten. Besonders die Honigbiene (Apis mellifera) und die Ackerhummel (Bombus pascuorum) nutzen das Angebot an Nektar und Pollen während der Sommermonate. Durch ihren dichten, ausläufertreibenden Wuchs bietet sie zudem bodennahen Schutz für kleine Wirbeltiere. Da sie Teil der heimischen Flora in Deutschland und Österreich ist, ist sie perfekt in das lokale Nahrungsnetz eingebunden. Auch wenn sie für uns Menschen nicht essbar ist, bereichert sie die biologische Vielfalt in deinem Garten durch ihre spezialisierte Wuchsform.
Die Lampionblume ist nicht kindersicher und wird als giftig eingestuft. Alle Pflanzenteile, insbesondere die unreifen Beeren, enthalten Stoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Wenn du kleine Kinder oder Haustiere hast, solltest du beim Standort vorsichtig sein oder auf eine Pflanzung verzichten. Eine Verwechslung mit essbaren Beeren ist aufgrund der markanten Hülle jedoch fast ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Bioregion
Continental
Wähle für die Lampionblume einen warmen Standort im Halbschatten oder in der Sonne.
Der Boden sollte nährstoffreich und kalkhaltig sein; sie kommt mit normaler Gartenfeuchte gut zurecht.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Da sie unterirdische Ausläufer bildet, empfiehlt sich bei begrenztem Platz der Einbau einer Wurzelsperre.
In trockenen Sommermonaten solltest du regelmäßig gießen, damit die Lampions kräftig ausreifen.
Im Februar kannst du die alten, vertrockneten Triebe bodennah abschneiden, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.
Die Vermehrung gelingt dir am einfachsten durch das Teilen der Wurzelstöcke im zeitigen Frühjahr.
Achte darauf, dass der Boden gut durchlässig bleibt, um Staunässe zu vermeiden.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ergänzt die Lampionblume hervorragend, da sie ähnliche Standorte am Gehölzrand bevorzugt und bereits im Frühling blüht.
Die Lampionblume (Alkekengi officinarum) ist ein Vertreter der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) innerhalb der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). In unserer Region ist sie in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt bevorzugt lichte Auenwälder oder Gebüschränder. Morphologisch besticht die krautige Pflanze durch ihren aufrechten Wuchs und die charakteristische Fruchthülle, die aus den verwachsenen Kelchblättern entsteht. Eine Besonderheit ist ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose an den Wurzeln, welche die Nährstoffaufnahme verbessert.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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