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Lamprocapnos spectabilis
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Flammendes Herz, Tränendes Herz, Herzerlstock, Zweifarbige Herzblume
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
8
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Tränende Herz einmal gesehen hat, vergisst es nicht: An bogig überhängenden Stielen reihen sich perfekt geformte, rosa-weiße Blütenherzen wie an einer Perlenschnur auf. Als krautige Pflanze (nicht verholzend) ist sie ein wahrer Frühlingsklassiker, der in deinem Garten die Lücke zwischen den frühen Zwiebelblühern und den Sommerstauden schließt. Da sie sich bereits im Hochsommer komplett in den Boden zurückzieht, ist sie ein faszinierendes Beispiel für eine Ruhephasen-Strategie. Du machst alles richtig, wenn du ihr einen ungestörten Platz im Halbschatten gönnst, wo sie Jahr für Jahr zuverlässig austreiben kann. Ein echtes Schmuckstück für naturnahe Gartenbereiche unter Gehölzen.
Nostalgischer Frühlingszauber auf 0,65 m: Die Staude mit den perfekten Herzen.
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In der Zeit von Mai bis Juni bietet das Tränende Herz ein auffälliges Blütenangebot in schattigen Gartenbereichen. Da die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) mit 4.72 mg ein sehr leichtes Gewicht aufweisen, nutzt die Pflanze den Wind oder die Fernausbreitung, um neue Standorte zu besiedeln. Da für diese Art aktuell keine spezifischen Bestäuberbeziehungen in unserer Datenbank hinterlegt sind, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Bereicherung der Strukturvielfalt. Durch ihren frühen Austrieb schafft sie im zeitigen Frühjahr bodennahe Deckung für Kleintiere, bevor sie im Hochsommer Platz für später austreibende, heimische Arten macht.
Bitte beachte, dass das Tränende Herz nicht kindersicher ist; alle Pflanzenteile enthalten Giftstoffe, die bei Kontakt Hautreizungen und bei Verzehr schwere Magen-Darm-Beschwerden auslösen können. Trage bei Pflegemaßnahmen vorsichtshalber Handschuhe. Im Notfall kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,65 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Tränende Herz (Lamprocapnos spectabilis) gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) und ist die einzige Art in ihrer Gattung. Ursprünglich in lichten Bergwäldern Ostasiens beheimatet, hat sie sich in unseren Breiten als beständige Gartenstaude etabliert. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.65 m bleibt sie kompakt und standfest. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch ihre breitblättrigen, farnartigen Blätter und die Pfahlwurzel aus, die als Speicherorgan dient. Diese biologische Besonderheit erlaubt es der Pflanze, nach der Blütezeit oberirdisch komplett zu vergehen und im Boden zu überdauern.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.