Bild folgtKI-generierte IllustrationLarinioides patagiatus (Clerck, 1757)
Auch bekannt als: Gerandete Schilfradspinne, Strauchradspinne
Die Heckenkreuzspinne (Larinioides patagiatus) ist eine etwa fünf bis elf Millimeter große Radnetzspinne mit einer markanten, dunkel eingefassten Zeichnung auf dem Hinterleib. Ihre Jagdstrategie basiert auf dem Bau eines klassischen Radnetzes (kreisformiges Fangnetz), das sie geschickt in der Krautschicht (Schicht der krautigen Pflanzen) oder an Sträuchern aufspannt. Bevorzugt besiedelt sie Hecken und andere strukturreiche Bereiche in deinem Garten. Dort erweist sie sich als nützlich, indem sie kleine Insekten wie Mücken und Fliegen direkt aus der Luft abfängt. Du kannst dieses Tier aktiv unterstützen, indem du im Herbst und Winter verblühte Stauden und Gehölze als Lebensraum belässt. Diese natürlichen Strukturen dienen ihr als wichtiger Rückzugsort und als stabile Verankerung für ihre Netze. Verzichte bitte darauf, die kunstvollen Gespinste zu entfernen, da der Neubau die Spinne viel Energie kostet. Eine hohe Dichte an Spinnen in deinem Garten ist ein Zeichen für ein gesundes, ökologisches Gleichgewicht. Die Heckenkreuzspinne ist oft in der Dämmerung aktiv und verbirgt sich tagsüber meist in einem schützenden Schlupfwinkel am Netzrand. Durch ihre Anwesenheit hilft sie dir dabei, die Population fliegender Insekten auf ganz natürliche Weise zu regulieren.
Die Heckenkreuzspinne ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich sehr scheu. Zwar verfügt sie über Gift zur Betäubung ihrer Beute, doch ihre Beißwerkzeuge können die menschliche Haut normalerweise nicht durchdringen. Es besteht also keine Gefahr für dich, Kinder oder Haustiere.
Die Heckenkreuzspinne (Larinioides patagiatus) gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien heimisch und weit verbreitet. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa fünf bis elf Millimetern, wobei die Weibchen deutlich größer als die Männchen ausfallen. Als Bewohnerin der Strauchschicht baut sie ihre Netze bevorzugt in der Vegetation bodennaher Habitate (Lebensräume).
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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