Bild folgtKI-generierte IllustrationLasiocampa quercus
Auch bekannt als: Eichenspinner
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An seiner beachtlichen Größe und dem rasanten, fast hektischen Flug am Tag lässt sich der Eichenspinner (Lasiocampa quercus) sofort erkennen. Du beobachtest hier einen Schmetterling, der pro Jahr nur eine einzige Generation bildet. Die Raupen sind polyphag (an vielen verschiedenen Pflanzen fressend) und ernähren sich in Deinem Garten bevorzugt von heimischen Gehölzen wie der Brombeere (Rubus fruticosus), der Schlehe (Prunus spinosa) oder der Stieleiche (Quercus robur). Während die Männchen im Sonnenschein nach Weibchen suchen, legen diese ihre Eier oft im Flug über der Vegetation ab. Im Frühling siehst Du die behaarten Raupen an frischen Trieben von Weißdorn (Crataegus) fressen. Den Sommer über wachsen sie heran, bis sie sich in einem festen, eiförmigen Kokon verpuppen. Die Überwinterung erfolgt als Larve (Raupe) in der Krautschicht oder gut versteckt an Zweigen. Um den Falter zu unterstützen, solltest Du heimische Sträucher pflanzen und alte Brombeerranken im Winter nicht vollständig zurückschneiden, damit die Raupen dort sicher ruhen können.
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Der Eichenspinner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten. Die Haare der Raupen können bei sehr empfindlichen Menschen leichte Hautreizungen auslösen, daher solltest Du sie am besten nicht direkt mit den Händen berühren. Eine Verwechslung mit dem allergologisch bedeutsamen Eichenprozessionsspinner ist aufgrund der unterschiedlichen Lebensweise und Färbung für Kenner ausgeschlossen.
Der Eichenspinner gehört zur Familie der Glucken (Lasiocampidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Waldränder, Heideflächen und naturnahe Gärten. Mit einer Körpermasse von etwa 0,31 Gramm zählt er zu den größeren Nachtfaltern der Region. Ein typisches Merkmal ist der ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus (Unterschiede im Aussehen zwischen Männchen und Weibchen): Männchen sind kastanienbraun, während die größeren Weibchen gelbbraun gefärbt sind.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
larva
Temperatur
intermediate
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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