Bild folgtKI-generierte IllustrationLebertia inaequalis (Koch, 1837)
Koch, 1837
Die (Lebertia inaequalis) gehört zu den Wassermilben, die du als winzige, oft rötlich oder bräunlich gefärbte Punkte in klaren Gewässern schwimmen siehst. Diese achtbeinigen Spinnentiere sind ein fester Bestandteil gesunder Ökosysteme in unseren heimischen Teichen und Bächen. In deinem Garten signalisiert ihr Vorkommen meist eine gute Wasserqualität, da sie empfindlich auf Verschmutzungen reagieren. Die Lebensweise dieser Art ist eng an das Wasser gebunden, wo sie sich geschickt zwischen Wasserpflanzen und Steinen bewegt. In ihrer Gruppe ist es üblich, dass die Larven zunächst als Parasiten (Lebewesen, die auf Kosten anderer leben) an Wasserinsekten hängen. Später entwickeln sie sich zu räuberischen Erwachsenen, die Jagd auf Kleinstlebewesen wie Wasserflöhe oder Mückenlarven machen. Damit helfen sie dir indirekt, die Mückenpopulation im Gartenteich natürlich zu regulieren. Du kannst diese nützlichen Helfer unterstützen, indem du auf chemische Mittel im und am Wasser verzichtest. Ein naturnaher Teich mit einer flachen Uferzone bietet ihnen den idealen Lebensraum. Beobachte sie am besten an sonnigen Tagen im Flachwasser, wenn sie emsig durch die Unterwasservegetation rudern. Ein gesundes Gleichgewicht der Arten sorgt dafür, dass dein Garten zu einer stabilen Naturoase wird.
Für dich und deine Haustiere ist diese Wassermilbe völlig harmlos, da sie weder beißen noch stechen kann. Sie steht in den genannten Regionen nicht unter einem gesonderten gesetzlichen Artenschutz, ist aber ein wertvoller Anzeiger für die biologische Vielfalt im Wasser. Du kannst sie bedenkenlos in deinem Teich gewähren lassen.
(Lebertia inaequalis) ist eine Art aus der Familie der (Lebertiidae), die zur Ordnung der Milben innerhalb der Spinnentiere zählt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie vor allem in sauberen Still- und Fließgewässern vorkommt. Als aquatische (im Wasser lebende) Art verbringen diese Tiere ihren gesamten Lebenszyklus unter der Wasseroberfläche. Sie besetzen dort eine wichtige ökologische Nische als räuberische Kleinstlebewesen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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