Bild folgtKI-generierte IllustrationLemonia taraxaci
An seinen leuchtend ocker- bis goldgelben Flügeln, die beim Männchen oft einen feinen dunklen Rand besitzen, lässt sich der Löwenzahnspinner (Lemonia taraxaci) sofort erkennen. Er gehört zur Familie der Wiesenspinner und erreicht eine stattliche Größe, wobei das Gewicht eines Tieres bei etwa 0,13 Gramm liegt. Es gibt pro Jahr nur eine einzige Generation dieses Schmetterlings. Die Weibchen legen ihre Eier im Spätsommer ab, woraufhin diese den gesamten Winter überdauern. Erst im folgenden Frühjahr schlüpfen die Raupen, die sich als oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) erweisen. Sie ernähren sich bevorzugt von den Blättern des Gewöhnlichen Löwenzahns (Taraxacum officinale) und verschiedenen Arten des Schuppenlöwenzahns oder Habichtskrauts (Leontodon). Im Garten kannst du die Art fördern, indem du Wildkräuter wie Löwenzahn gezielt stehen lässt und auf mineralischen Dünger verzichtest. Da die Tiere zwischen Mai und September aktiv sind, benötigen sie eine störungsarme Umgebung in mageren Wiesenabschnitten. Achte darauf, im Herbst nicht alle Pflanzenteile abzuräumen, damit die am Boden oder an Halmen abgelegten Eier sicher überwintern können.
Der Löwenzahnspinner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da die Bestände in vielen Regionen rückläufig sind, solltest du die Tiere in Ruhe lassen und auf keinen Fall umsiedeln. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten.
Der Löwenzahnspinner (Lemonia taraxaci) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Wiesenspinner (Brahmaeidae). In Mitteleuropa ist die Art heimisch, wobei aktuelle Nachweise vor allem aus der Schweiz vorliegen. Mit einer Körpermasse von etwa 0,13 Gramm zählt er innerhalb seiner Gruppe zu den größeren Arten. Die Lebensweise ist eng an offene, sonnige Graslandschaften gebunden, in denen die spezialisierten Futterpflanzen der Raupen vorkommen.
Körpergröße
large
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
egg
Temperatur
intermediate
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →