Bild folgtKI-generierte IllustrationLeontodon aureus
An ihren warmen gold- bis orangeroten Blütenköpfen, die wie kleine Sonnen auf blattlosen Stielen stehen, lässt sich der Gold-Pippau (Leontodon aureus) sofort erkennen. Er bildet am Boden glänzende Rosetten aus gezahnten Blättern, die auch im Winter oft grün bleiben. Als typische Gebirgspflanze bringt er alpine Natürlichkeit direkt in deinen Garten. Da er vor allem auf feuchten Standorten gedeiht, ist er die ideale Besetzung für Wiesenstücke, die nie ganz austrocknen. Mit seiner späten Blüte sorgt er für Farbtupfer, wenn die sommerliche Hauptblütezeit bereits abklingt. Schau doch mal, ob du in einer kühleren Gartenecke noch Platz für diesen robusten Bergland-Bewohner findest.
Alpines Gold für feuchte Wiesen: Ein robuster und farbenfroher Bergbewohner.
Für den Gold-Pippau liegen aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern oder Schmetterlingsraupen vor. Als heimischer Korbblütler trägt er jedoch zur pflanzlichen Vielfalt in feuchten Wiesen bei. Durch seine späte Blütezeit bis in den August hinein ergänzt er das Nahrungsangebot in Zeiträumen, in denen viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind. Seine Samen bieten eine potenzielle Nahrungsquelle für Kleinsäuger und bodennah suchende Vögel, die in den winterfesten Rosetten und Samenständen nach Nahrung suchen. Er ist ein fester Bestandteil der regionalen Flora kühlerer Lagen.
Die Pflanze wird nach vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte daher darauf geachtet werden, dass keine Teile der Pflanze von Kindern in den Mund genommen oder verschluckt werden. Eine direkte Verwechslung mit stark giftigen Arten ist bei Beachtung der charakteristischen orangeroten Blütenfarbe und der bodenständigen Rosette unwahrscheinlich.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte nährstoffreich und dauerhaft frisch bis feucht sein.
Achte darauf, dass der Untergrund nicht vollständig austrocknet, da die Pflanze empfindlich auf Wassermangel reagiert.
Staunässe (stehendes Wasser, das die Wurzeln faulen lässt) solltest du jedoch vermeiden.
Ideale Pflanzzeiten sind das Frühjahr zwischen März und Mai oder der Herbst von September bis Ende November.
Solange der Boden offen (frostfrei und bearbeitbar) ist, kannst du ihn gut einsetzen.
Während der ersten Wochen ist ein regelmäßiges Gießen für das Anwurzeln entscheidend.
Eine Vermehrung ist unkompliziert durch die Teilung der Rosetten im zeitigen Frühjahr möglich.
Die Pflanze ist sehr robust gegenüber Kälte, braucht aber Licht am Boden.
Halte daher konkurrenzstarke, sehr hochwüchsige Gräser ein wenig im Zaum.
Gute Partnerin: Die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Wiesenböden.
Durch diese Kombination schaffst du ein stabiles Gefüge, das den natürlichen Feuchtwiesen nachempfunden ist.
Der Gold-Pippau (Leontodon aureus) wird in die Familie der Korbblütler (Asteraceae) eingeordnet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Gebirgsregionen Mitteleuropas, wo er vor allem auf nährstoffreichen Fettwiesen (Wiesen mit guter Nährstoffversorgung) vorkommt. Typisch für diesen Lebensraum ist eine regelmäßige Wasserversorgung. Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet ein kurzes Rhizom (unterirdischer Wurzelstock) aus. Ihre morphologische Besonderheit ist der hohle, oben verdickte Stängel, der meist nur ein einzelnes Blütenkörbchen trägt.
1 Video zu Gold-Pippau

•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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