Bild folgtKI-generierte IllustrationLeuzea pusilla
Auch bekannt als: Leuzea pusilla
An ihren fast stängellosen, violetten Korbblüten, die wie kleine Edelsteine direkt über der Blattrosette sitzen, lässt sich die Zwerg-Bergscharte sofort erkennen. Diese seltene Schönheit ist eine Spezialistin für karge Standorte und bringt alpine Ursprünglichkeit in deinen Garten. Da sie in der Natur nur noch selten vorkommt, leistest du mit ihrer Anpflanzung einen echten Beitrag zum Erhalt der botanischen Vielfalt in der Region. Auch wenn sie klein bleibt, ist sie ein Blickfang für jeden, der das Besondere im Detail sucht. Wenn du trockene, sonnige Ecken hast, ist diese Pflanze ein idealer Pflegling für dich.
Alpine Rarität für trockene Sonnenplätze: Kompakt, robust und ein echtes Unikat.
Als seltene Art trockener Standorte ist die Zwerg-Bergscharte ein wichtiger Baustein für die floristische Vielfalt in Alpinarien (Steingärten für Gebirgspflanzen). Da sie in der freien Natur gefährdet ist, bietet dein Garten ihr einen sicheren Rückzugsort. Die kompakten Blütenstände bieten Nektar für fliegende Besucher an warmen Tagen, während die Samenstände nach der Reife als winzige Futterquellen dienen können. Ihre Anwesenheit im Garten fördert ein stabiles Ökosystem in kargen Bereichen, in denen andere Pflanzen kaum überleben. Da spezifische Daten zu Bestäubern für diese Rarität noch gesammelt werden, lädt sie zu eigenen Naturbeobachtungen ein.
Die Zwerg-Bergscharte ist als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungserscheinungen bekannt sind, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Durch ihre Verwandtschaft mit den Disteln können die Blattränder zudem leicht rau sein, was beim Berühren unangenehm sein kann.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Blatttyp
Breitblättrig
Wähle einen Standort mit voller Sonneneinstrahlung aus.
Der Boden sollte sehr durchlässig, steinig und eher nährstoffarm sein.
Achte auf eine kalkhaltige Erde, da die Pflanze kalkliebend ist.
Staunässe (stehendes Wasser) muss unbedingt vermieden werden, um Wurzelfäule zu verhindern.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis Ende November.
Gieße die Pflanze nur in der Anwachsphase, danach kommt sie mit großer Trockenheit gut zurecht.
Eine Düngung ist nicht erforderlich und schadet eher dem kompakten Wuchs.
Vermehrung ist durch Aussaat im Frühjahr möglich.
Lasse die verblühten Köpfe über den Winter stehen, um die natürliche Struktur zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Kalk-Aster (Aster amellus) - beide teilen die Vorliebe für sonnige, trockene und kalkreiche Plätze und ergänzen sich wunderbar in der Blütezeit.
Die Zwerg-Bergscharte (Leuzea pusilla) gehört zur Ordnung der Asternartigen (Asterales) und zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserem Gebiet ist sie vor allem in Österreich heimisch, wo sie bevorzugt auf steinigen Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und in Felsspalten wächst. Auffällig ist ihre kompakte Wuchsform: Die fiederteiligen (tief eingeschnittenen) Blätter bilden eine Rosette, aus deren Mitte sich die bis zu 4 Zentimeter breiten Blütenkörbe schieben. Die Blattunterseiten sind oft weißfilzig behaart, was der Pflanze hilft, an extrem sonnigen Plätzen Wasser zu sparen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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