Bild folgtKI-generierte IllustrationLeymus racemosus
Auch bekannt als: Leymus racemosus
Schon von weitem faellt das Mammut-Haargras (Leymus racemosus) durch seine stahlblauen, bereiften Blaetter und den stattlichen, aufrechten Wuchs auf. Das Gras bietet durch seine dichten Horste wichtige Struktur und dient verschiedenen Nuetzlingen als geschuetzter Rueckzugsort waehrend der Wintermonate. Da es sehr widerstandsfaehig gegenueber Hitze ist, kommt es mit den Veraenderungen im Gartenklima bestens zurecht. Wenn du einen robusten Blickfang suchst, der wenig Aufmerksamkeit fordert, ist dieses Gras genau richtig fuer dich. Achte lediglich darauf, ihm genuegend Raum zur Ausbreitung zu geben.
Stahlblaue Eleganz und ein sicheres Winterquartier fuer deine Gartenhelfer.
Als heimische Pflanzenart in Oesterreich erfuellt das Mammut-Haargras (Leymus racemosus) eine wichtige Funktion als Lebensraumgestalter. Die markanten Bluetenstaende reifen im Spaetsommer zu Samen heran, die verschiedenen Koernerfressern unter den Voegeln eine natuerliche Nahrungsquelle in der kalten Jahreszeit bieten. In den hohlen Halmen und den dichten Blatthorsten finden zahlreiche Insekten einen frostsicheren Unterschlupf fuer die Ueberwinterung. Da aktuelle Daten keine spezifischen Abhaengigkeiten von einzelnen Bestaeubern aufzeigen, liegt der Hauptnutzen fuer die Biodiversitaet in der Bereitstellung von Nistmaterial und geschuetzten Raeumen. Durch das Stehenlassen der Halme ueber den Winter leistest du einen direkten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.
Das Mammut-Haargras (Leymus racemosus) ist nicht kindersicher. Die Blaetter sind an den Raendern sehr scharf und koennen bei Beruehrung zu schmerzhaften Schnittverletzungen an den Haenden fuehren. Es ist daher ratsam, das Gras nicht direkt an Wegen oder in der Naehe von Kinderspielflaechen zu pflanzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.91 m
Waehle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, da das Gras viel Licht fuer die Ausfaerbung der Blaetter benoetigt.
Der Boden sollte sandig, durchlaessig und eher naehrstoffarm sein; Staunaesse (stehendes Wasser) muss unbedingt vermieden werden.
Die ideale Pflanzzeit ist von Maerz bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Da das Gras zur Ausbreitung neigt, empfehle ich den Einbau einer stabilen Wurzelsperre beim Einsetzen.
Waessern ist nur in der Anwachsphase und bei extrem lang anhaltender Trockenheit notwendig.
Schneide die vertrockneten Halme erst im zeitigen Fruehjahr (Februar oder Maerz) bodennah zurueck, um Tieren im Winter Schutz zu bieten.
Eine Vermehrung kannst du im Fruehjahr einfach durch Teilung des Wurzelstocks vornehmen.
Duenger ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze an karge Verhaeltnisse angepasst ist.
Gute Partnerin: Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen die Vorliebe fuer sonnige, trockene Plaetze und die Schafgarbe setzt einen schoenen Bluetenkontrast zum blauen Gras.
Das Mammut-Haargras (Leymus racemosus) ist ein Vertreter der Familie der Suessgraeser (Poaceae). In unserer Region ist es vor allem in Oesterreich heimisch, wo es spezialisierte Standorte wie sandige Boeden oder trockene Haenge besiedelt. Erkennbar ist die Pflanze an ihren starren, bis zu einem Zentimeter breiten Blaettern, die durch eine blaugraue Wachsschicht vor Austrocknung geschuetzt sind. Die Pflanze bildet kraeftige Rhizome (unterirdische Auslaeufer), was ihr eine hohe Standfestigkeit und Konkurrenzkraft verleiht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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