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Limosella aquatica
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Auch bekannt als: Schlammkraut, Schlammling, Schlammglöckchen
Typisch für das Gewöhnliche Schlammkraut (Limosella aquatica) sind seine schmalen, löffelförmigen Blätter, die in flachen Rosetten direkt auf dem feuchten Untergrund wachsen. Da diese Pflanze in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Roten Liste unter Stufe 3 (gefährdet) geführt wird, ist sie eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten. Als indigener Archäophyt (eine bereits vor 1492 bei uns heimische Art) ist sie ein fester Bestandteil unserer ursprünglichen Flora. Sie besiedelt als Pionierpflanze (Art, die neue Lebensräume schnell erschließt) gezielt lückige Stellen am sonnigen Teichrand. Mit der Ansiedlung hilfst du aktiv dabei, diese selten gewordene Art in der Region zu erhalten. Schau doch mal, ob du ein dauerfeuchtes Plätzchen für diesen kleinen Spezialisten in deinem Garten findest.
Gefährdeter Ufer-Spezialist: Hol dir ein Stück echte Natur an deinen Teichrand.
Das Gewöhnliche Schlammkraut übernimmt eine wichtige Rolle als Pionier auf feuchten Standorten, die in der modernen Kulturlandschaft immer seltener werden. Da es sich um eine indigene Art handelt, ist es perfekt in das ökologische Gefüge unserer Region integriert. Durch die Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) trägt die Pflanze zur Stabilität und Gesundheit des Mikroklimas im Boden bei. Die Einstufung in die Rote Liste 3 macht jedes Exemplar im Garten zu einem wertvollen Beitrag für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, unterstützt der Erhalt solcher Spezialisten das gesamte Netzwerk lokaler Lebensgemeinschaften. Die Pflanze schützt zudem offene Schlammflächen am Teichrand vor Erosion durch Regen.
In Bezug auf die Garteneigenschaften wird das Gewöhnliche Schlammkraut als nicht kindersicher eingestuft. Es liegen zwar keine Berichte über akute Giftigkeit vor, dennoch sollte die Pflanze vorsorglich nicht in direkter Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten ist aufgrund der sehr spezifischen Wuchsform auf Schlammflächen nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,052 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gewöhnliche Schlammkraut ist eine einheimische Pflanze, die in der gesamten DACH-Region vorkommt. Es bevorzugt Lebensräume mit viel Licht und einer hohen Bodenfeuchtigkeit, wie sie an Ufern oder auf zeitweise überschwemmten Schlammflächen zu finden sind. Morphologisch zeichnet es sich durch seine niedrige, teppichartige Wuchsform und die Bildung von Ausläufern aus. Eine wissenschaftliche Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine spezielle Form der Symbiose (Lebensgemeinschaft) mit Bodenpilzen zur Nährstoffaufnahme. Aufgrund schwindender natürlicher Uferbereiche wird die Art in der Roten Liste als gefährdet eingestuft.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.