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Linaria angustissima
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Auch bekannt als: Linaria angustissima
Unverwechselbar ist das Schmalblättrige Leinkraut (Linaria angustissima) durch seine hellgelben Rachenblüten mit dem charakteristischen langen Sporn und die extrem schmalen, fast nadelartigen Blätter. Als Spezialist für trocken-warme Standorte bereichert diese heimische Wildpflanze Ecken im Garten, an denen andere Gewächse längst aufgeben. Die Pflanze bietet wertvollen Nektar für Insekten mit langem Rüssel, die die Kraft aufbringen, die Unterlippe der Blüte herabzudrücken. Da sie nur wenig Platz einnimmt, passt sie hervorragend in kleine Lücken zwischen Steinen oder am sonnigen Beetrand. Wenn du einen pflegeleichten Überlebenskünstler für magere Böden suchst, ist diese Art genau die richtige Wahl für dich.
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In deinem Naturgarten übernimmt das Schmalblättrige Leinkraut eine wichtige Funktion als Nektarquelle an extremen Standorten. Durch den langen Blütensporn ist der Nektar tief verborgen, was ihn vor Verdunstung und dem Zugriff kurzrüsseliger Insekten schützt. Die schmalen Blätter sind eine Anpassung an Trockenheit, da sie nur wenig Wasser verdunsten lassen. Da die Pflanze nicht verholzt, bietet sie im Winter markhaltige Stängel, die für manche Insekten als Rückzugsort dienen können. Die Samen werden im Spätsommer reif und fallen in unmittelbarer Nähe aus, wodurch über Jahre hinweg stabile Bestände auf magerem Boden entstehen.
Das Schmalblättrige Leinkraut ist als nicht kindersicher eingestuft. Da es Inhaltsstoffe enthält, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können, solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile gegessen werden. Für Haushalte mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren ist bei der Standortwahl daher Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0,363 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Schmalblättrige Leinkraut gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist eng mit dem Löwenmaul verwandt. In der Natur besiedelt es bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felshänge in Mitteleuropa. Die Pflanze wächst aufrecht und unverzweigt, wobei die Blätter eine Blattfläche von etwa 207,39 mm² aufweisen. Besonders auffällig ist die zygomorphe Blütenform (spiegelgleiche Bauweise), die ganz gezielt auf spezialisierte Bestäuber ausgerichtet ist. Mit einer moderaten Wuchshöhe fügt es sich nahtlos in die Krautschicht ein.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.