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Linum narbonense
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Auch bekannt als: Linum narbonense
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind beim Narbonne-Lein (Linum narbonense) vor allem seine großen, trichterförmigen Schalenblüten in einem intensiven Azurblau, die über dem feinen, graugrünen Laub zu schweben scheinen. Diese Staude ist eine Bereicherung für deinen Naturgarten, da sie besonders an trockene und warme Standorte angepasst ist. Durch ihren lockeren Wuchs bringt sie eine wunderbare Leichtigkeit in deine Beete. Du kannst mit dieser Pflanze gezielt Akzente setzen und gleichzeitig einen Beitrag zum Artenschutz auf kargen Flächen leisten.
Himmelblaue Seide für trockene Plätze: Ein heimischer Schatz aus Österreich.
Der Narbonne-Lein stellt mit seiner Blütezeit im Juni ein wichtiges Nahrungsangebot für verschiedene Bestäuber bereit. In dieser Phase des Frühsommers liefert er Nektar und Pollen für Insekten, die auf offene Blütenstrukturen spezialisiert sind. Da er besonders gut an trockene Verhältnisse angepasst ist, bleibt seine Funktion als Futterquelle auch in heißen Sommern bestehen. Die nach der Blüte reifenden Samenkapseln dienen im Winter als natürliche Nahrungsquelle für Vögel, sofern die Stängel über die kalte Jahreszeit stehen gelassen werden. Mangels spezifischer Datenbankeinträge zu einzelnen Insektenarten lässt sich seine ökologische Bedeutung vor allem durch die Stärkung regionaler Lebensräume in Österreich begründen.
Der Narbonne-Lein wird als nicht kindersicher eingestuft, da er Inhaltsstoffe enthält, die bei Verzehr giftig wirken können. Er sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem Gemeinen Lein (Linum usitatissimum), dessen Samen essbar sind – beim Narbonne-Lein ist jedoch Vorsicht geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,5 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Narbonne-Lein gehört zur Familie der Leingewächse (Linaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen. Sein natürliches Verbreitungsgebiet in unserer Region erstreckt sich vor allem auf Österreich, wo er trockene Felshänge und sonnige Magerwiesen besiedelt. Charakteristisch sind seine schmalen, lanzettlichen Blätter und die aufrechten Stängel, die eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern erreichen können. Die fünfzähligen Blüten sind deutlich größer als bei anderen Leinarten und weisen eine feine, dunklere Aderung auf, die Insekten den Weg zum Nektar weist.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.