Bild folgtKI-generierte IllustrationLithophane furcifera
Auch bekannt als: Braungraue Holzeule, Dunkelgraue Erlen-Rindeneule
Typisch fuer die Holzrindeneule (Lithophane furcifera) ist ihre rindenartige Faerbung und die beachtliche Groesse fuer einen Eulenfalter (Noctuidae). Du erkennst dieses Tier an seinen schmalen, laenglichen Vorderfluegeln, die perfekt an das Ruhen auf Baumstaemmen angepasst sind. Dieser Falter ist polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend), wobei die Raupen bevorzugt an der Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) und der Haenge-Birke (Betula pendula) fressen. Pro Jahr wird nur eine Generation gebildet. Die Eier werden im Fruehling an den Zweigen der Futterbaeume abgelegt. Nach der Entwicklung verpuppt sich die Raupe im Boden. Im Herbst schluepft der Falter und sucht im Maerz, direkt nach der Winterruhe, Nektarquellen wie die Sal-Weide (Salix caprea) auf. Die Ueberwinterung erfolgt als Imago (erwachsenes Tier) in Kaeltestarre an geschuetzten Orten wie Holzstapeln oder unter loser Borke. Du kannst die Art foerdern, indem du heimische Laubbaeume pflanzt und Totholz sowie Laub im Garten belaesst, damit der Falter ein sicheres Winterquartier findet.
Die Holzrindeneule ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beisst. Da sie auf naturnahe Strukturen angewiesen ist, solltest du sie bei Funden in Holzstapeln ungestoert ruhen lassen. Sie ist ein wichtiger Teil der lokalen Biodiversitaet.
Die Holzrindeneule gehoert zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,06 Gramm zaehlt sie zu den groesseren Vertretern ihrer Gattung. In Mitteleuropa ist sie heimisch, wobei Nachweise in der Schweiz und Belgien ihre Verbreitung dokumentieren. Die Art ist an kuehle Bedingungen angepasst und zeichnet sich durch eine ungewoehnliche Lebensweise aus, bei der das erwachsene Tier ueberwintert und erst im darauffolgenden Fruehjahr fuer Nachkommen sorgt.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
adult
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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