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Logfia minima
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Auch bekannt als: Logfia minima
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Zwerg-Filzkraut (Logfia minima) durch seinen silbrig-grauen Filzüberzug und die winzigen Blütenköpfchen, die fast versteckt in den Blattachseln sitzen. Diese zierliche Pflanze ist eine Überlebenskünstlerin für karge Plätze und steht in Deutschland bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Im Garten fördert sie seltene Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der von den warmen Standorten profitiert. Da sie so klein ist, übersieht man sie leicht, doch ökologisch ist sie ein echter Gewinn für deinen Naturgarten. Wenn du trockene, sandige Ecken hast, solltest du dieser Rarität unbedingt ein Plätzchen geben.
Ein silberner Schatz für Sandböden: Schütze seltene Scheckenfalter.
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Das Zwerg-Filzkraut ist eine wertvolle Ressource für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) direkt von dieser Art. Auch seltener vorkommende Falter wie der Ostscher Scheckenfalter (Melitaea ornata) oder der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzen die Bestände. Eine Besonderheit ist die AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen), die der Pflanze hilft, in extrem nährstoffarmen Böden zu überleben. Die reifen Samen bieten zudem im Winter eine kleine, aber wichtige Nahrungsgrundlage für die heimische Vogelwelt.
Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Die Pflanze selbst ist ungiftig, wird jedoch aufgrund ihrer Zierlichkeit und Trittempfindlichkeit als nicht kindersicher eingestuft. Sie sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen Kinder intensiv spielen oder toben.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Nov
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,12 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Zwerg-Filzkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt vorrangig Sandmagerrasen (nährstoffarme, sandige Wiesen) oder lückige Pionierstandorte (frisch entstandene, unbewachsene Flächen). Morphologisch fällt die Pflanze durch ihre gabelige Verzweigung und die dichte Behaarung auf, die als Verdunstungsschutz dient. Da die Bestände stark zurückgegangen sind, wird die Art national mit dem Gefährdungsstatus 3 geführt.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.