Bild folgtKI-generierte IllustrationLonicera involucrata
Auch bekannt als: Lonicera involucrata
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An den paarweise angeordneten, gelben Röhrenblüten, die von auffälligen rötlichen Hochblättern (blattähnliche Organe unter der Blüte) eingerahmt werden, lässt sich die Schwarze Heckenkirsche (Lonicera involucrata) sofort erkennen. Dieser Strauch ist für deinen Naturgarten ein Gewinn, da er über einen außergewöhnlich langen Zeitraum von Mai bis Oktober blüht und so über sechs Monate hinweg Struktur bietet. Mit ihrer stattlichen Wuchshöhe von 3,04 m dient sie als idealer Sichtschutz und sicherer Rückzugsort für die gebietsfremd Fauna. Du schaffst mit ihr einen stabilen Lebensraum, der wenig Pflege benötigt. Achte darauf, sie dort zu pflanzen, wo ihre Giftigkeit kein Risiko darstellt.
Dauerblüher im Großformat: Sechs Monate Struktur und Farbe auf 3,04 Metern.
Mit einer Blütezeit von Mai bis Oktober bietet dieser Strauch eine bemerkenswerte Beständigkeit in der Gartengestaltung. Die verholzten Zweige dienen als dauerhafte Nistplätze und sichere Verstecke vor Fressfeinden. Da die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit 1,517 mg sehr leicht sind, ist eine Fernausbreitung durch den Wind oder Tiere möglich. Die schwarzen Beeren stellen im Spätsommer ein Nahrungsangebot für Vögel dar, die gleichzeitig zur Verbreitung der Samen beitragen. Durch die dichte Blattfläche von über 3100 mm² pro Blatt entsteht ein Mikroklima, das kleineren Gartenbewohnern Schutz vor Austrocknung bietet.
Die Schwarze Heckenkirsche ist in allen Pflanzenteilen, insbesondere in den Beeren und Blättern, giftig. Sie enthält Saponine und das Alkaloid Xylostein, was bei Einnahme zu schweren Vergiftungserscheinungen führen kann; der Strauch ist daher nicht kindersicher. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Okt
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
3.04 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze den Strauch im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wähle einen Standort, der dem Strauch Platz für seine Endhöhe von 3,04 m bietet.
Der Boden sollte humusreich (reich an zersetzter organischer Substanz) und stets ausreichend feucht gehalten werden.
Da die Pflanze breitblättrig ist, profitiert sie an heißen Tagen von einem halbschattigen Platz, um den Wasserverlust zu minimieren.
Eine Bodenvorbereitung mit Kompost unterstützt das Anwachsen in den ersten Jahren.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber im Spätherbst zur Formgebung erfolgen.
Achte auf einen ausreichenden Pflanzabstand zu Wegen, da die Beeren und Blätter giftig sind.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus) – sie ist ebenfalls standorttreu an feuchten Plätzen und ergänzt die Schwarze Heckenkirsche ökologisch durch ihre frühe Blüte im Jahr.
Die Schwarze Heckenkirsche (Lonicera involucrata) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und zur Gattung der Heckenkirschen (Lonicera). Als verholzter Strauch erreicht sie eine präzise Wuchshöhe von 3,04 m und zeichnet sich durch breitblättriges Laub mit einer Blattfläche von etwa 3198,17 mm² aus. In ihrer nordamerikanischen Heimat besiedelt sie bevorzugt feuchte Waldränder und Bachufer, was sie in unseren Gärten zu einem robusten Gehölz für ähnliche Standorte macht. Botanisch interessant sind die namensgebenden Hüllblätter, die sich während der Fruchtreife dunkelrot verfärben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →