Bild folgtKI-generierte IllustrationLonicera involucrata
Auch bekannt als: Lonicera involucrata
Unverwechselbar ist das Hüll-Geißblatt durch seine paarweisen, gelben Röhrenblüten, die von auffälligen, oft rötlich überhauften Hochblättern (blattähnliche Strukturen direkt unter der Blüte) wie von einer Manschette eingerahmt werden. Als stattlicher Strauch bereichert die Art deinen Garten vor allem durch ihre außergewöhnliche Ausdauer: Von Mai bis tief in den Oktober hinein zeigt sie immer wieder neue Blüten. Da die Pflanze verholzt und eine beachtliche Größe erreicht, bietet sie wertvolle Nistmöglichkeiten und geschützten Raum im Garten. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die über fast das halbe Jahr hinweg Farbe bekennt und gleichzeitig Struktur liefert, ist dieser Strauch eine ausgezeichnete Wahl für dich.
Dauerblüher mit Charakter: Von Mai bis Oktober ein fester Anker im Naturgarten.
Durch die extrem lange Blütezeit von Mai bis Oktober dient der Strauch über sechs Monate hinweg als kontinuierliche Nahrungsquelle im Garten. Da die Blüten tief gebauten Nektar anbieten, profitieren vor allem Insektengruppen mit entsprechend langen Mundwerkzeugen von diesem Angebot. Die Pflanze produziert leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von 1.517 mg, die nach der Reife im Herbst eine wichtige Ressource darstellen. Als verholztes Strukturelement bietet der Strauch zudem sichere Rückzugsorte und Ruheplätze für die heimische Fauna. Durch die große Blattfläche trägt die Pflanze aktiv zur Verbesserung des Kleinklimas und zur Kühlung an heißen Sommertagen bei.
Bitte beachte, dass das Hüll-Geißblatt als giftig eingestuft wird. Besonders die Beeren und Blätter enthalten Saponine und das Alkaloid Xylostein, was bei Einnahme zu Vergiftungen führen kann; die Pflanze ist daher nicht kindersicher. Im Falle einer versehentlichen Einnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Mai – Okt
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.04 m
Pflanze den Strauch am besten im zeitigen Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wähle einen Standort im Halbschatten oder Schatten, da die Pflanze kühle und luftfeuchte Lagen bevorzugt.
Plane ausreichend Platz ein: Die Art erreicht eine feste Wuchshöhe von genau 3.04 m.
Achte auf einen humosen (reich an zersetztem organischen Material) und ausreichend feuchten Boden; Trockenheit verträgt der Strauch schlecht.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, eine Schicht aus Laubmulch hilft jedoch, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren.
Ein Rückschnitt ist aufgrund des regelmäßigen Wuchses kaum nötig, kann aber im Spätwinter zur Verjüngung durchgeführt werden.
Da die Samen mit 1.517 mg sehr leicht sind, verbreiten sie sich über Wind oder durch Vögel über größere Distanzen (Fernausbreitung).
Gute Partnerin: Die Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) – sie teilt die Vorliebe für feuchtere Standorte und bietet eine ergänzende frühe Blütezeit.
Das Hüll-Geißblatt (Lonicera involucrata) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und stammt ursprünglich aus den kühleren, feuchten Regionen Nordamerikas. In Mitteleuropa findet es in naturnahen Gärten Verwendung, wo es durch seine Winterhärte und den strauchförmigen Wuchs überzeugt. Die Pflanze zeichnet sich durch breitblättriges Laub mit einer Blattfläche von etwa 3198 mm² aus, was sie zu einem effektiven Schattenspender macht. Charakteristisch ist das namensgebende Involucrum (eine Hüllstruktur aus Hochblättern), das die Blüten und die später reifenden Beeren schützend umgibt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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