Bild folgtKI-generierte IllustrationLuciobarbus bocagei
Auch bekannt als: Iberische Barbe
Luciobarbus bocagei ist ein spindelförmig gebauter Fisch aus der Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae), der bevorzugt in sauerstoffreichen Fließgewässern (Bächen und Flüssen) lebt. Aktuell im Februar befinden sich die Tiere meist in einer tiefen Winterstarre (Zustand minimaler Aktivität) am Gewässerboden. In Deinem Garten benötigt die Art vor allem sauberes Wasser und einen natürlichen Untergrund aus Kies oder Sand. Während der Fortpflanzungsphase zeigen die Fische ein ausgeprägtes Laichverhalten und wandern zu geeigneten flachen Stellen. Da viele dieser Wanderfische unter besonderem Schutzstatus stehen, ist die ökologische Durchgängigkeit der Gewässer lebensnotwendig. Als Gartenbesitzer kannst Du helfen, indem Du auf jegliche chemische Düngemittel verzichtest, die über den Boden in das Wasser gelangen könnten. Eine natürliche Ufergestaltung mit Schatten spendenden Gehölzen verhindert eine zu starke Erwärmung des Wassers im Sommer. Falls Du einen Gartenteich planst, sollte dieser eine ausreichende Größe besitzen, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Ein Amphibienunterschlupf aus Stein- oder Totholzhaufen in der Nähe bietet zusätzlichen Schutz für die Begleitfauna. Achte stets auf eine stabile Wasserqualität, um diesen empfindlichen Tieren einen Lebensraum zu bieten.
Bitte beachte, dass dieser Fisch oft strengen Schutzbestimmungen unterliegt und nicht ohne Erlaubnis aus seinem Gewässer entnommen werden darf. Er ist für uns Menschen völlig ungiftig. Solltest Du ihn dennoch einmal umsetzen müssen, fasse ihn bitte nur mit nassen Händen an, um seine Hautschicht nicht zu verletzen.
Die Art gehört zur Familie der Karpfenartigen (Cyprinidae) und wird innerhalb der Gattung Luciobarbus geführt. Ihr Vorkommen erstreckt sich über aquatische (im Wasser befindliche) Lebensräume in verschiedenen europäischen Regionen. Die Fische führen eine benthische (am Gewässerboden orientierte) Lebensweise und sind stark von der Struktur ihres Wohngewässers abhängig. Da spezifische Daten zur maximalen Größe in der vorliegenden Erhebung fehlen, ist von den für die Gattung typischen Maßen auszugehen. Als wechselwarme Tiere ist ihr Stoffwechsel eng an die Umgebungstemperatur gekoppelt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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