Bild folgtKI-generierte IllustrationLupinus luteus
Auch bekannt als: Lupinus luteus var. bicolor
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Gelbe Lupine (Lupinus luteus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend gelben Blütenkerzen und den fächerförmigen Blättern bringt sie leuchtende Farbtupfer in den Garten. In der ökologischen Gartenkultur ist sie eine unverzichtbare Pionierpflanze, die magere Erde durch eine Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Knöllchenbakterien verbessert. Da sie Stickstoff direkt aus der Luft bindet, fungiert sie als biologischer Dünger für deinen Gartenboden. Du kannst mit ihr wunderbar sandige, schwierige Ecken ökologisch aufwerten und den Boden für nachfolgende Pflanzen vorbereiten.
Natürliche Bodenkur und goldgelber Blickfang für sandige Gartenbereiche.
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Die ökologische Hauptleistung dieser Art besteht in der biologischen Stickstofffixierung. Über spezialisierte Bakterien an den Wurzeln wird Luftstickstoff pflanzenverfügbar gemacht, was den Humusaufbau auf kargen Flächen fördert. Zu spezifischen Bestäuberbeziehungen durch Wildbienen oder Schmetterlinge liegen für diese Wildform in den aktuellen Datensätzen keine Einzelnennungen vor. Als heimische Leguminose (Hülsenfrüchtler) dient sie jedoch allgemein dem Erhalt der Bodenbiodiversität an sandigen Sonderstandorten. Die im Winter stehengelassenen Pflanzenteile bieten zudem Schutz für bodennah überwinternde Kleinstlebewesen.
Achtung: Die Gelbe Lupine ist in allen Pflanzenteilen giftig, da sie bittere Alkaloide (natürliche Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde) enthält. Laut vorliegenden Daten ist sie nicht kindersicher und sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.43 m
Standort : Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Boden : Die Pflanze benötigt unbedingt kalkfreie, saure und sandige Erde. Auf schweren Lehmböden gedeiht sie kaum.
Pflanzzeit : Die beste Zeit für die Aussaat direkt ins Freiland ist von März bis Mai, sobald der Boden offen ist.
Wässerung : Nur in der Keimphase regelmäßig gießen, danach ist sie sehr trockenheitsresistent.
Pflege : Da sie ihren Stickstoff selbst produziert, darfst du sie auf keinen Fall düngen.
Vermehrung : Sie vermehrt sich über Samen, die du im Spätsommer aus den getrockneten Hülsen sammeln kannst.
Besonderheit : Die Pflanze ist einjährig, hinterlässt aber einen hervorragend vorbereiteten Boden.
Kombination : Eine gute Partnerin ist der Kleine Sauerampfer (Rumex acetosella) – beide Arten teilen die Vorliebe für saure Sandböden und ergänzen sich ökologisch perfekt.
Die Gelbe Lupine (Lupinus luteus) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). In Mitteleuropa ist sie in Gebieten wie Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt nährstoffarme, kalkfreie Sandstandorte. Es handelt sich um eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern erreicht und durch ihre markanten, behaarten Hülsenfrüchte auffällt. Ein besonderes Merkmal ist die tiefe Pfahlwurzel, mit der sie auch tieferliegende Bodenschichten erschließt und auflockert.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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