Bild folgtKI-generierte IllustrationLupinus luteus
Auch bekannt als: Lupinus luteus var. bicolor
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
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Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Gelbe Lupine (Lupinus luteus) durch ihre aufrechten, leuchtend gelben Blütenähren und die typisch fingerförmig geteilten Blätter auf. Als klassischer Hülsenfrüchtler (Fabaceae) ist sie ein wertvoller Bodenverbesserer, der Stickstoff im Erdreich anreichert. Das macht sie besonders in naturnahen Gärten mit sandigen Böden wertvoll, um die Bodenfruchtbarkeit auf natürliche Weise zu steigern. Von ihrem Pollen und Nektar profitieren vor allem kräftige Bestäuber wie Hummeln, die die Lippenblüten aufdrücken können. Mit dieser Pflanze holst du dir einen robusten und farbenfrohen Partner in dein Gartenbeet, der wenig Ansprüche stellt.
Goldgelbe Bodenverbesserin: 43 Zentimeter geballte Naturkraft für Sandböden.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Gelbe Lupine eine wichtige Futterquelle für langrüsselige Insekten. Besonders Hummeln nutzen das Energieangebot der zwischen Juni und September erscheinenden Blüten. Da die Samen mit 134.521 mg ein schweres Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) haben, findet eine Kurzdistanz-Ausbreitung statt. Die Samen fallen oft einfach zu Boden oder werden durch Tiere über kurze Strecken verschleppt. Im Winter können die stehengelassenen Samenstände als Nahrung für Vögel dienen. Zudem verbessert die Pflanze durch die Symbiose (Zusammenleben zum beiderseitigen Vorteil) mit Bakterien die Bodenqualität für nachfolgende Generationen heimischer Wildpflanzen.
Die Gelbe Lupine ist giftig, da alle Pflanzenteile, insbesondere die rohen Samen, Chinolizidin-Alkaloide wie Lupinin und Spartein enthalten. Eine Vergiftung kann durch Einnahme erfolgen, weshalb Vorsicht bei Kindern und Haustieren geboten ist. Im Notfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.434 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Gelbe Lupine viel Licht benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte sandig, durchlässig und kalkarm sein; schwere Lehmböden verträgt sie schlecht.
Pflanzzeit: Säe die Samen im Frühling zwischen März und Mai direkt ins Freiland aus.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die Endhöhe von genau 0.43 m.
Gießen: In der Anwachsphase regelmäßig wässern, danach ist sie recht trockenheitsresistent.
Düngung: Nicht notwendig, da sie sich über Knöllchenbakterien an den Wurzeln selbst mit Stickstoff versorgt.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Selbstaussaat, falls dies nicht gewünscht ist.
Pflanzpartner: Die Sand-Grasnelke (Armeria maritima) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an sandige Böden stellt.
Die Gelbe Lupine gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist eine einjährige, nicht verholzte krautige Pflanze. In Mitteleuropa findet man sie oft auf Feldern oder an Wegrändern, wobei sie sandige und kalkarme Standorte bevorzugt. Ein besonderes Merkmal ist ihr Wuchs, der eine präzise Höhe von 0.43 m erreicht. Ihre Blätter sind breitblättrig und strahlenförmig angeordnet, was ihr ein sehr strukturiertes Erscheinungsbild verleiht. Die Vermehrung erfolgt über die charakteristischen Hülsenfrüchte, welche die Samen bis zur Reife schützen.
2 Videos zu Lupinus luteus
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →