Bild folgtKI-generierte IllustrationLyciasalamandra helverseni
Der Karpathos-Salamander (Lyciasalamandra helverseni) ist ein seltener Vertreter der Echten Salamander (Salamandridae), der durch seine Anpassung an feuchte Lebensraeume und seine schlanke Koerperform erkennbar ist. Da in der Datenbank keine spezifischen Merkmale hinterlegt sind, achte in Deinem Garten vor allem auf die fuer Salamander typische, feuchtigkeitsliebende Lebensweise. Er nutzt bevorzugt Stillgewaesser (stehende Gewaesser) wie naturnahe Teiche fuer seine Fortpflanzung und das Laichverhalten. Du kannst diesen besonderen Gast unterstuetzen, indem Du fischfreie Kleingewaesser mit flachen Uferzonen anlegst. Auch ein Amphibienunterschlupf aus Steinplatten oder Totholz (abgestorbenes Holz) bietet ihm wichtige Rueckzugsmoeglichkeiten. Da er sich von kleinen wirbellosen Tieren ernaehrt, hilft er Dir auf natuerliche Weise bei der Regulation von Insekten. Achte darauf, im Garten keine Pestizide (chemische Schaedlingsbekaempfungsmittel) zu verwenden, um seine empfindliche Haut zu schuetzen. Diese Art ist streng geschuetzt und stellt eine Bereicherung fuer die heimische Biodiversitaet (Vielfalt des Lebens) dar. Ein naturnah gestalteter Garten bietet ihm gerade im Februar den noetigen Schutz.
Dieser Salamander ist streng geschuetzt; ein Fangen oder Umsiedeln der Tiere ist gesetzlich verboten. Da Amphibien zu ihrem Schutz Sekrete (Abwehrstoffe) ueber die Haut absondern, solltest Du das Tier nicht mit bloßen Haenden beruehren, um Reizungen zu vermeiden.
Die taxonomische Einordnung erfolgt in die Familie der Echten Salamander (Salamandridae) innerhalb der Gattung Lyciasalamandra. Sein Verbreitungsgebiet umfasst laut Datenlage die Regionen Deutschland, Oesterreich und die Schweiz. Die Tiere fuehren eine amphibische Lebensweise und sind auf wassernahe Habitate (Lebensraeume) angewiesen. Da keine exakten Masse vorliegen, wird von einer fuer diese Gruppe typischen Groesse ausgegangen. Seine Biologie ist eng mit der Verfuegbarkeit sauberer Wasserstellen verknuepft.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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