Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Lycopodium complanatum
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Lycopodium complanatum
Wer den Flachen Bärlapp (Lycopodium complanatum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Mit seinen fächerartig abgeflachten, blaugrünen Zweigen erinnert er fast an einen kleinen Lebensbaum direkt auf dem Waldboden. Als lebendes Fossil bringt er eine urzeitliche Ästhetik in deinen Garten und ist besonders wertvoll für das Bodenleben. Durch seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine lebensnotwendige Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Bodenpilzen – fördert er ein gesundes Mikroklima im Erdreich. Auch wenn er keine Blüten für Bienen bietet, ist er ein wichtiger Strukturbildner für Kleinstlebewesen in naturnahen Schattenbereichen. Du schaffst mit ihm ein Stück unberührte Natur direkt vor deiner Haustür.
Urzeitliches Flair für den Schatten: Ein immergrüner Bodenkünstler für Magerrasen.
Da der Flache Bärlapp eine Sporenpflanze ist, produziert er weder Nektar noch Pollen für Fluginsekten. Sein ökologischer Wert liegt vor allem in der Bodenökologie und der Strukturgebung. Die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine Form der Pilz-Wurzel-Gemeinschaft) unterstützt den Nährstoffkreislauf im Gartenboden massiv. In seinen dichten, bodennahen Matten finden zudem zahlreiche wirbellose Tiere wie Laufkäfer (Carabidae) oder Webspinnen geschützte Rückzugsräume. Er dient als wichtiger Bodenfestiger und trägt dazu bei, die Feuchtigkeit in schattigen Gartenbereichen zu halten, was indirekt dem gesamten Ökosystem zugutekommt.
Der Flache Bärlapp ist nicht kindersicher, da er Alkaloide (giftige Pflanzenstoffe wie Lycopodin) enthält. Der Verzehr von Pflanzenteilen kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Es besteht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Tannen-Bärlapp (Huperzia selago), dessen Triebe jedoch rundlich und nicht fächerartig abgeflacht sind; beide Arten sind jedoch gleichermaßen als giftig einzustufen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Flache Bärlapp gehört zur Familie der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) und ist eine Gefäßsporenpflanze, die keine Blüten bildet. Er ist in den gemäßigten und kühlen Regionen Mitteleuropas heimisch und besiedelt dort bevorzugt lichte Nadelwälder oder Heiden mit sauren Böden. Ein kriechendes Rhizom (ein unterirdisch wachsender Spross) verankert die Pflanze fest im Boden, während die oberirdischen Triebe sich charakteristisch fächerförmig verzweigen. Die Vermehrung erfolgt nicht über Samen, sondern über mikroskopisch kleine Sporen, die in speziellen Ähren an den Triebspitzen reifen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.