Bild folgtKI-generierte IllustrationLygephila craccae
Auch bekannt als: Randfleck-Wickeneule
An ihren grauen Vorderflügeln mit den markanten dunklen Flecken am Vorderrand lässt sich Lygephila craccae sofort erkennen. Dieser mittelgroße Nachtfalter, der zur Familie der Erebidae (Eulenfalter) gehört, wiegt lediglich etwa 0,03806 Gramm. In deinem Garten bevorzugt er warme, sonnige Bereiche, da er als thermophil (wärmeliebend) gilt. Der Falter ist oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert), wobei sich die Raupen fast ausschließlich von heimischen Schmetterlingsblütlern ernähren. Besonders die Vogel-Wicke (Vicia cracca) dient im Frühjahr und Frühsommer als lebensnotwendige Nahrung für die Larven. Du kannst die erwachsenen Falter in den Monaten Mai bis September bei ihrem Flug beobachten. Pro Jahr bildet die Art in der Regel eine Generation aus. Die Eiablage erfolgt im Spätsommer an den Stängeln der Wirtspflanzen. Um diesen Gast zu unterstützen, solltest du heimische Wildpflanzen wie die Zaun-Wicke (Vicia sepium) fördern. Da das Tier als Ei überwintert, ist es entscheidend, verblühte Stängel über den Winter im Garten stehen zu lassen. So ermöglichst du der nächsten Generation ein sicheres Überdauern in der kalten Jahreszeit.
Dieses Tier ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da die Art empfindlich auf Pestizide reagiert, ist sie ein Indikator für eine intakte Natur. Bitte lasse die Eier und Raupen an den Wicken ungestört, um den lokalen Bestand nicht zu gefährden.
Die Graue Wickeneule (Lygephila craccae) ist ein Schmetterling aus der Ordnung der Lepidoptera (Schmetterlinge). Sie ist in Mitteleuropa heimisch, wobei in der Schweiz allein zwischen 1976 und 2018 genau 676 Beobachtungen dokumentiert wurden. Der Falter zeichnet sich durch eine feine graue Marmorierung und eine Spannweite aus, die ihn als mittelgroß kennzeichnet. Als spezialisierter Pflanzenfresser ist er eng an das Vorkommen von Wicken-Arten gebunden. Die Art besetzt vor allem warme Temperaturnischen in trockenen Wiesen und naturnahen Gärten.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
egg
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →