Bild folgtKI-generierte IllustrationLythraria salicariae
An der glänzenden, gelblich-braunen Färbung und den kräftigen Hinterbeinen lässt sich der Gilbweiderich-Flohkäfer (Lythraria salicariae) sofort erkennen. Du entdeckst diesen winzigen Käfer meist an feuchten Stellen deines Gartens, etwa am Rand eines Teiches oder an Gräben. Als heimisches Insekt ist er perfekt an unser Klima angepasst und bringt in der Regel eine Generation pro Jahr hervor. Seine Eier legt er gut geschützt an den Blattunterseiten seiner Futterpflanzen ab. Im Frühling und Sommer kannst du ihn auf dem Gewöhnlichen Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris) oder dem Blutweiderich (Lythrum salicaria) beobachten. Die Larven ernähren sich von den Blättern dieser spezifischen Pflanzen, was in einem naturnahen Garten jedoch kaum zu Schäden führt. Er überwintert in Kältestarre (Zustand verlangsamter Lebensvorgänge) in der Bodenstreu oder unter schützendem Altholz. Um ihn zu fördern, solltest du feuchte Standorte bewahren und heimische Uferpflanzen stehen lassen. Ein unaufgeräumter Bereich mit Laub und Reisig hilft ihm sicher durch den Winter. So leistest du einen wertvollen Beitrag zur Vielfalt direkt vor deiner Haustür.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Gilbweiderich-Flohkäfer kann weder stechen noch beißen und stellt keine Gefahr für Nutzpflanzen oder den Menschen dar. Eine Verwechslung mit anderen kleinen Erdflohkäfern ist möglich, aber für die Gartenökologie unbedenklich.
Der Gilbweiderich-Flohkäfer (Lythraria salicariae) gehört zur Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae) innerhalb der Ordnung der Käfer. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt feuchte Lebensräume wie Sumpfwiesen oder Uferzonen. Mit einer Körperlänge von etwa zwei bis drei Millimetern ist er sehr klein und besitzt die für Flohkäfer typischen Sprungbeine. Er lebt oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert) und ist eng an die Vorkommen von Gilbweiderich- oder Blutweiderich-Arten gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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