Bild folgtKI-generierte IllustrationMacleaya cordata
Auch bekannt als: Weißer Federmohn, Federmohn
Auffällig sind beim Federmohn (Macleaya cordata) vor allem die großen, herzförmigen Blätter mit ihren silbrig-weißen Unterseiten und die fedrigen Blütenrispen. Diese imposante Staude erreicht eine Höhe von 1,5 Metern und ist ein wahrer Strukturgeber für Deinen Garten. Da er von August bis Oktober blüht, schließt er eine wichtige Lücke im herbstlichen Nahrungsangebot für späte Insekten. Obwohl keine spezifischen Daten zu einzelnen Bestäuberarten vorliegen, bereichert seine späte Präsenz die Vielfalt in Deiner grünen Oase. Er eignet sich hervorragend als dekorativer Hintergrund für Deine Beete. Achte darauf, ihm genügend Raum zur Entfaltung zu geben, damit er seine volle Pracht zeigen kann.
Filigraner Riese: 1,5 Meter Struktur und späte Blütenpracht für Deinen Garten.
Der ökologische Wert des Federmohns liegt primär in seiner Funktion als später Blüher von August bis Oktober. In dieser Zeit bietet er ein zusätzliches Nahrungsangebot, wenn viele heimische Wildpflanzen bereits verblüht sind. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 1,4325 mg sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind (Anemochorie) ermöglicht. Zwar fehlen spezifische Beziehungsdaten zu spezialisierten Insekten, doch seine Größe bietet Schutz und Lebensraum für räuberische Insekten wie Spinnen oder Wanzen. Als Teil eines naturnahen Gartens trägt er zur strukturellen Vielfalt bei. Er sollte gezielt mit heimischen Stauden kombiniert werden, um ein lückenloses Nahrungsnetz zu knüpfen.
Der Federmohn ist als nicht kindersicher eingestuft. Beim Umgang mit der Pflanze solltest Du Handschuhe tragen, da der orangefarbene Milchsaft bei Hautkontakt Reizungen verursachen kann. Bei einer versehentlichen Aufnahme von Pflanzenteilen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte besonders darauf, dass Kinder und Haustiere keinen Zugang zu den Pflanzenteilen haben.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Okt
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.5 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, damit die Pflanze kräftig wächst und reichlich blüht.
Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein; eine Gabe Kompost im Frühjahr ist ideal.
Pflanze den Federmohn im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Halte aufgrund der Wuchshöhe von 1,5 m einen Pflanzabstand von mindestens 100 Zentimetern ein.
Da die Pflanze Rhizome (unterirdische Ausläufer) bildet, kann bei kleinen Gärten eine Wurzelsperre sinnvoll sein.
Schneide die abgestorbenen Stängel im zeitigen Frühjahr bodennah zurück, bevor der neue Austrieb beginnt.
Der Wasserbedarf ist moderat, bei anhaltender Trockenheit solltest Du jedoch regelmäßig gießen.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) – sie ist heimisch, liebt ebenfalls sonnige Plätze und bietet einen wunderbaren farblichen Kontrast.
Der Federmohn (Macleaya cordata) gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) und ist ursprünglich in Ostasien beheimatet. In Mitteleuropa wird er als nicht verholzte, krautige Pflanze (Gewächs ohne bleibende oberirdische Holzstrukturen) kultiviert, die im Winter vollständig einzieht. Er bevorzugt nährstoffreiche Standorte, wie sie natürlicherweise in Hochstaudenfluren (Pflanzengesellschaften aus großwüchsigen Kräutern) vorkommen. Charakteristisch ist der orangefarbene Milchsaft, der in allen Pflanzenteilen fließt. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen mit einem Gewicht von nur etwa 1,4 Milligramm, die durch den Wind verbreitet werden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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