Bild folgtKI-generierte IllustrationMalacosoma alpicola
Auch bekannt als: Alpiner Ringelspinner
An der dichten, pelzigen Behaarung und der markanten braungelben Faerbung laesst sich der Alpen-Ringelspinner (Malacosoma alpicola) sofort erkennen. Der mittelgrosse Nachtfalter bringt pro Jahr nur eine Generation hervor. Die Weibchen legen ihre Eier in charakteristischen Ringen um duenne Zweige ab. Da er polyphag (auf viele verschiedene Futterpflanzen spezialisiert) ist, fressen die Raupen im Fruehling und Sommer an heimischen Gehoelzen wie der Sal-Weide (Salix caprea), der Birke (Betula pendula) oder Zwergstraeuchern wie der Heidelbeere (Vaccinium myrtillus). Als Falter nimmt das Tier keine Nahrung mehr auf, da seine Mundwerkzeuge verkuemmert sind. Er ueberwintert als Ei an Zweigen, wobei er durch eine spezielle Schutzschicht extrem frostresistent ist. In Deinem Garten kannst Du die Art foerdern, indem Du heimische Straeucher im Herbst nicht radikal zurueckschneidest, um die Gelege nicht zu entfernen. Ein naturnahes Eck mit Weiden oder Erlen (Alnus glutinosa) bietet ideale Bedingungen fuer die Entwicklung der Raupen, die fuer das oekologische Gleichgewicht wichtig sind.
Dieses Tier ist voellig harmlos und besitzt weder Stachel noch Beisswerkzeuge, die dem Menschen gefaehrlich werden koennten. Da die Art in der Schweiz nur lokal vorkommt, solltest Du gefundene Raupen oder Eigelege an ihrem Platz belassen, um den Bestand nicht zu gefaehrden. Er ist ein gern gesehener Gartenbesucher, der keine nennenswerten Schaeden an Zierpflanzen verursacht.
Der Alpen-Ringelspinner gehoert zur Familie der Glucken (Lasiocampidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. In unserer Region ist er vor allem in der Schweiz in hoeheren Lagen heimisch, da er an eine kalte Temperaturnische angepasst ist. Mit einer Koerpermasse von etwa 0,017 Gramm ist er ein leichtgewichtiger, aber robuster Bewohner alpiner Gaerten. Die Falter sind mittelgross und weisen oft kammfoermige Fuehler bei den Maennchen auf, was der Partnerfindung dient. Von verwandten Arten unterscheidet er sich primär durch seinen speziellen Lebensraum und die Flugzeit von Mai bis September.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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