Bild folgtKI-generierte IllustrationMalpighia glabra
Auch bekannt als: Puerto-Rico-Kirsche, Westindische Kirsche, Ahornkirsche, Acerola, Antillenkirsche, Acerolakirsche, Barbados-Kirsche
An ihren glänzenden, eiförmigen Blättern und den zarten, oft rosafarbenen Blüten lässt sich die Malpighie (Malpighia glabra) sofort erkennen. Er eignet sich hervorragend als dichter Sichtschutz oder als Teil einer ökologisch wertvollen Hecke. Auch wenn zu dieser speziellen Art noch keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, fördert jedes heimische Gehölz die lokale Fauna. Singvögel wie die Amsel (Turdus merula) finden in dem dichten Geäst sichere Nistplätze. Mit dieser Pflanze schaffst du einen neuen Lebensraum und machst in deinem Naturgarten alles richtig.
Ein heimischer Strukturgeber: Die Malpighie bereichert jeden Naturgarten.
Die Malpighie leistet einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt, indem sie als schützendes Gehölz fungiert. Da sie in Österreich heimisch ist, fügt sie sich harmonisch in die regionalen Lebensgemeinschaften ein. Zwar liegen momentan keine spezifischen Bestäubungsdaten für Insekten vor, aber dichte Sträucher bieten allgemein Schutz. Heimische Singvögel nutzen das Geäst gerne als Versteck vor Fressfeinden. Auch Totholzbesiedler wie verschiedene Käferarten profitieren, wenn du abgestorbene Zweige nicht sofort entfernst. Sie dient somit als wichtiger Trittstein in der Vernetzung von Biotopen (Lebensräumen). Durch ihre Wuchsform bereichert sie das Strukturangebot in deinem Garten nachhaltig.
Die Malpighie ist nicht als kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, Kinder beim Kontakt mit der Pflanze zu beaufsichtigen, da Teile der Pflanze oder feine Härchen auf den Blättern Hautreizungen verursachen können. Eine direkte Verwechslung mit stark giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der charakteristischen Merkmale nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
5.8 m
Pflanze die Malpighie am besten zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, dass der Boden offen und frostfrei ist, um das Anwurzeln zu erleichtern.
Wähle einen Standort, der keine Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zulässt.
Normale Gartenerde ist meist völlig ausreichend für ein gesundes Wachstum.
Gieße junge Pflanzen regelmäßig, bis sie sich etabliert haben.
Ein Rückschnitt im Spätwinter hilft dabei, den Strauch kompakt zu halten.
Du kannst sie über Stecklinge (Triebe ohne Blüten) im Sommer vermehren.
Als ideale Begleitpflanze bietet sich der Gewöhnliche Liguster (Ligustrum vulgare) an.
Beide Arten teilen ähnliche Ansprüche an den Boden und bilden zusammen eine dichte Struktur.
Diese Kombination dient als wertvoller Rückzugsort für die heimische Tierwelt.
Die Malpighie (Malpighia glabra) gehört zur Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales) und zur Familie der Malpigiengewächse (Malpighiaceae). In unserer Region ist sie als in Österreich heimisch verzeichnet, wobei sie als Strauch oder kleiner Baum wächst. Besonders auffällig ist die glatte, oft graue Rinde des Stammes. Die Morphologie (äußere Gestalt) zeichnet sich durch glänzende, ledrige Blätter aus, die gegenständig (sich am Stängel gegenüberliegend) angeordnet sind. Dies macht sie auch im blütenlosen Zustand für dich gut unterscheidbar.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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