Bild folgtKI-generierte IllustrationMalus baccata
Auch bekannt als: Kirschapfel
An seinen kirschgroßen Äpfelchen an auffallend langen Stielen lässt sich der Sibirische Holzapfel (Malus baccata) sofort erkennen. In meinem Garten schätze ich ihn besonders wegen seiner Frosthärte und der weißen Blütenpracht im Frühjahr. Obwohl für diese Art keine spezifischen Insektendaten vorliegen, ist er als Wildform ein wichtiger Bestandteil naturnaher Pflanzungen. Du kannst mit diesem Kleinbaum einen echten Akzent setzen, solltest aber den Standort mit Bedacht wählen. Wenn Du eine robuste Alternative zu überzüchteten Zierbäumen suchst, liegst Du hier richtig.
Frostharter Kleinbaum aus Österreich mit charmanten kirschgroßen Früchten.
Da der Sibirische Holzapfel in Österreich als heimisch gilt, ist er perfekt an die hiesigen Umweltbedingungen angepasst. Auch wenn keine spezifischen Daten zu Bestäubern in der Datenbank vorliegen, ist bekannt, dass Wildapfel-Arten eine wichtige Funktion im Naturhaushalt erfüllen. Seine Blüten bieten im Frühjahr eine Anlaufstelle für fliegende Insekten, während die kleinen Früchte im Spätherbst und Winter als natürliche Nahrungsquelle für Vögel dienen können. Durch seinen dichten Wuchs bietet er zudem geschützte Rückzugsorte und Nistplätze innerhalb einer Hecke oder als Solitärbaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
10 m
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz in Deinem Garten aus.
Der Boden sollte idealerweise nährstoffreich und frisch sein, also eine gleichmäßige Grundfeuchte aufweisen.
Die beste Pflanzzeit ist von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Achte beim Einpflanzen darauf, das Pflanzloch großzügig auszuheben, damit die Wurzeln guten Bodenkontakt finden.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Wildapfel nur selten nötig, kann aber im Spätwinter erfolgen, um die Krone auszulichten.
Er ist sehr winterhart und benötigt keinen speziellen Schutz vor Frost.
Eine Vermehrung ist über die Aussaat der Kerne im Herbst möglich.
Gute Partnerin: Die Hundsrose (Rosa canina) - beide sind in Waldrandgesellschaften zu finden und ergänzen sich optisch wie ökologisch hervorragend.
Diese Kombination bietet einen dichten Lebensraum und eine gestaffelte Blütezeit.
Der Sibirische Holzapfel (Malus baccata) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er ist in Teilen Österreichs heimisch und besiedelt dort bevorzugt Waldränder und lichte Gehölzstrukturen. Charakteristisch ist sein oft mehrstämmiger Wuchs und die namensgebenden beerenartigen (baccatus bedeutet beerenartig) Früchte, die deutlich kleiner sind als beim Kulturapfel. Die Blätter sind eiförmig und fein gesägt, was ihn auch ohne Früchte botanisch gut ansprechbar macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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