Bild folgtKI-generierte IllustrationMareca sibilatrix (Poeppig, 1829)
Auch bekannt als: Chilepfeifente
Poeppig, 1829
Die Chiloé-Pfeifente (Mareca sibilatrix) fällt durch ihr kontrastreiches Gefieder mit dem glänzenden, grünlichen Hinterkopf und den weißen Flanken auf, wobei ihr Ruf ein charakteristisches, mehrsilbiges Pfeifen ist. Dieser Wasservogel gehört zur Gruppe der Allesfresser, wobei er einen Großteil seiner Nahrung gründelnd (mit dem Kopf unter Wasser und dem nach oben gestreckten Schwanz) oder auf ufernahen Flächen sucht. In Deinem Garten wirst Du sie vermutlich nur antreffen, wenn Du über eine größere Wasserfläche oder einen ausreichend großen Teich verfügst. Ihr Nest baut die Ente gut versteckt direkt am Boden in der dichten Ufervegetation. Da sie als Standvogel (ein Vogel, der das ganze Jahr im Brutgebiet bleibt) gilt, kann man sie in unseren Regionen auch im Winter beobachten. Du kannst diesen Tieren helfen, indem Du Uferbereiche naturnah gestaltest und auf übermäßiges Mähen direkt am Wasser verzichtest. Zusätzliche Deckung bieten dichte Hecken in Teichnähe, die Schutz vor Fressfeinden ermöglichen. Eine Zufütterung ist in strengen Wintern an eisfreien Stellen möglich, sollte aber stets maßvoll erfolgen. Achte darauf, dass keine Unruhe in die sensiblen Brutbereiche getragen wird, um den Bruterfolg der Tiere nicht zu gefährden.
Wie alle heimischen Vogelarten unterliegt auch diese Ente dem allgemeinen Artenschutz, weshalb Nester und Gelege nicht gestört werden dürfen. Es besteht eine geringe Verwechslungsgefahr mit anderen Entenarten, wobei die spezifische Kopfzeichnung meist eindeutig ist. Halte bei Beobachtungen stets einen respektvollen Abstand ein.
Die Chiloé-Pfeifente (Mareca sibilatrix) gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) innerhalb der Ordnung der Gänsevögel. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich laut Datenbestand über Deutschland, Österreich und die Schweiz, wo sie als heimische Art geführt wird. Sie lebt vorzugsweise an stehenden oder langsam fließenden Gewässern mit angrenzenden, bewachsenen Flächen. Von der verwandten Pfeifente unterscheidet sie sich deutlich durch die weißen Gesichtspartien und den metallisch grünen Glanz an den Kopfseiten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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